Mittwoch, 10.09.2008 13:14

Neue Mäuse von Microsoft: BlueTrack ersetzt Laser

aus dem Bereich Computer
Nach optischen Mäusen und Laser-Nagern hat Microsoft nun eine neue, vielversprechende Abtast-Technologie entwickelt: BlueTrack. Diese kommt in zwei neuen Mäusen unterschiedlicher Größe zum Einsatz und kombiniert die Vorzüge ihrer Vorgänger-Techniken.

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Präziser als ein Laser

Die Mäuse mit BlueTrack integrieren einen CMOS-Sensor (Complementary Metal Oxide Semiconductor) sowie eine hauseigene Pixelgeometrie und tasten die Oberfläche mit einem blauem Lichtstrahl ab, der viermal so groß ist wie ein herkömmlicher Laserstrahl. Der Sensor soll daraufhin ein exaktes Abbild des Untergrunds erhalten und auf diese Weise besonders präzise mit bis zu 4.000 dpi arbeiten. Der zweite Vorteil ist, dass die Mäuse auf verschiedensten Materialien und zumeist ohne Mauspad genutzt werden können – zum Beispiel auch auf Teppichen, Granit oder Holz.

Blauer Schwimmring

Zur Auswahl stehen die Explorer Mouse für Desktop-PCs und die Explorer Mini Mouse für Notebook-Nutzer, die aufgrund der ergonomischen Form für Rechtshänder geeignet sind. Sie funken bis zu zehn Meter weit auf einer Frequenz von 2,4 Gigahertz, der Empfänger lässt sich jeweils im Gehäuse unterbringen. Dieses besteht aus Chrom und schwimmt optisch auf einem blau-beleuchtetem Ring. Im November sollen die Mäuse mit BlueTrack auf den Markt kommen. Bislang hat Microsoft nur die US-Preise veröffentlicht: 99,95 Dollar (etwa 71 Euro) für die große Maus und 79,95 Dollar (rund 56 Euro) für die Laptop-Version.

Sie hat den Bogen raus

Gleichzeitig präsentiert der Konzern die Arc Mouse, ein bogenförmiges Gerät, das sich auf 60 Prozent der Originalgröße zusammenklappen lässt. Die Bogenmaus soll noch im September in rot und schwarz für 59,95 Dollar zu haben sein, was etwa 42 Euro entspricht.
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Desktop-Maus mit BlueTrack (li) und die Arc Mouse (re). Bilder: Microsoft

Ebenfalls neu sind zwei Desktop-Kombis mit Tastatur und Maus. Der zweifarbige Wireless Laser Desktop 6000 für 99,95 Dollar (71 Euro) verfügt über eine Handballenauflage und eine Batteriestandsanzeige. Das Tastenfeld ist leicht geschwungen und enthält außerdem eine Lupenfunktion. Für umgerechnet etwa 42 Euro gibt es den Wireless Media Desktop 1000, der weniger auf die Ergonomie achtet und sich stattdessen an Multimedia-Anwender richtet. Hierzu stehen mehrere Sondertasten bereit, zudem ist die Tastatur spritzwassergeschützt. Ausgeliefert werden die neuen Sets zum Monatsende.
Saskia Brintrup
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