Nach dem
G502, dem
G700 und dem G900 bringt
Sony Ericsson mit dem G705 ein
HSDPA-Mobiltelefon im Slider-Outfit auf den Markt. An Bord sind ein 3,2 Megapixel Kamera mit Blitz und ein GPS-gesteuertes Navigationsystem. Erhältlich ist es voraussichtlich im Oktober.
Flatrate im Vorteil
Das G705 ist mit einem GPS-Empfänger und
WLAN-Modul ausgerüstet. Eine Testlizenz der Navigationssoftware Wayfinder Navigator liegt bei, die nach Medienberichten jedoch nach drei Monaten abläuft. Die Kartendaten werden über eine mobile Internetverbindung bezogen, was zu erheblichen Kosten führen kann, wenn der Nutzer kein Flatrate-Kunde ist. Wahlweise kann Google Maps verwendet werden, das jedoch ebenfalls auf eine dauerhafte Internetverbindung angewiesen ist.
G705 ist ab Oktober erhältlich.
Foto: Sony Ericsson
Die 3,2-Megapixel-Kamera ist mit Blitz und dreifach digitalem Zoom ausgestattet, wenn auch ohne Autofokus. Nettes Extra: Der Nutzer kann Aufnahmen dank GPS mit geografischen Daten versehen. Durch dieses "Geotagging" kann er den Aufnahmeort beispielsweise eines Urlaubsfotos festhalten und hinterher leichter nachvollziehen. Außerdem kann man die Bilder via WLAN fix ins Web befördern und auf Blogs oder Webseiten darstellen. Video-Clips kann man laut Hersteller direkt auf YouTube hochladen.
Querformat durch Lagesensor
Der HTML-Browser unterstützt News-Feeds, die den Besitzer unterwegs mit tagesaktuellen Informationen wie zum Beispiel Sportergebnissen versorgen. Er lässt sich auch im Querformat nutzen – ein Lagesensor macht's möglich, der die Bildanzeige automatisch dreht. Der Bildschirm des 95x47x14,3 Millimeter großen und 98 Gramm schweren Gerätes fällt mit 2,4 Zoll jedoch nicht allzu groß aus. Auch die Auflösung liegt mit 240x320 Bildpunkten bei 262.144 Farben im Standardbereich.
Das Gerät verfügt über 120 Megabyte Speicher, der jedoch über Speicherkarten erweiterbar ist. Außerdem im Gepäck: Bluetooth, Email-Client, Instant Messenger, Radio, Music Player und Organizer. Das HSDPA-Mobiltelefon funkt in allen GSM-Netzen weltweit und unterstützt neben
GPRS auch
EDGE. Im
UMTS-Betrieb geht dem Akku nach nur vier Stunden die Puste aus. Im schonenden GSM-Betrieb hält der Stromspeicher üppige zehn Stunden Dauertelefonat durch. Im Bereitschaftsmodus braucht man das Gerät 16 Tage lang nicht aufzuladen, verspricht der Hersteller. Videotelefonate hingegen zwingen den Energiespeicher in die Knie. Sie sind nur bis zu drei Stunden am Stück möglich.
Das G705 soll in den Farb-Varianten "Silky Gold" und "Majestic Black" Anfang des vierten Quartals 2008 für rund 320 Euro ohne Vertrag in den Handel kommen. Mitgeliefert wird eine 1 Gigabyte große Speicherkarte.