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Sonntag, 07.09.2008 14:43

Erpressungsversuch gegen die Telekom

aus dem Bereich Sonstiges
Ein ehemaliger Mitarbeiter eines Call-Centers der Telekom soll nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "FOCUS" den Konzern mit gestohlenen Kundendaten erpresst haben. Der Telefonwerber soll der Telekom unter dem Mail-Pseudonym "Gretchenfrage 1" gedroht haben, Kunden-Listen an die Medien weiterzugeben und Datenlecks bei der Telekom aufzudecken. Offenbar zum Schein habe die Telekom dem anonymen Erpresser 10.000 Euro angeboten.

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Keine Bestätigung

Die Bonner Staatsanwaltschaft bestätigte den Fall im Detail nicht. Oberstaatsanwalt Fred Apostel sagte aber am Sonntag: "Es gibt einen Haftbefehl wegen versuchter Erpressung gegen eine in der vergangene Woche festgenommene Person, die im Besitz umfangreicher Daten - Telefon und sonstiger Daten - der Kunden der Deutschen Telekom war. Diese Daten sind alle gesichert." Weiter Angaben machte er mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nicht.

Laut "FOCUS" sei der 49-jährige Tatverdächtige nach einer umfassenden Aussage wieder freigekommen. Im Verhör soll er gravierende Sicherheitslücken bei der Telekom geschildert haben. So soll ihm der Betreiber des Call-Centers das Codewort genannt haben, mit dem er auf eine telekominterne Internetplattform mit den kompletten im Konzern gespeicherten Kunden-Daten zugreifen konnte.

Im Jahr 2007 habe der Mann Telekom-Sicherheitsleute erfolglos über das Datenloch informiert. In Absprache mit einem Journalisten habe er die Mail an die Telekom abgeschickt. In der Vernehmung habe er beteuert: "Ich wollte kein Geld. Es war keine Erpressung."
Hayo Lücke / dpa
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