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Die Bonner Staatsanwaltschaft bestätigte den Fall im Detail nicht. Oberstaatsanwalt Fred Apostel sagte aber am Sonntag: "Es gibt einen Haftbefehl wegen versuchter Erpressung gegen eine in der vergangene Woche festgenommene Person, die im Besitz umfangreicher Daten - Telefon und sonstiger Daten - der Kunden der Deutschen Telekom war. Diese Daten sind alle gesichert." Weiter Angaben machte er mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nicht.
Laut "FOCUS" sei der 49-jährige Tatverdächtige nach einer umfassenden Aussage wieder freigekommen. Im Verhör soll er gravierende Sicherheitslücken bei der Telekom geschildert haben. So soll ihm der Betreiber des Call-Centers das Codewort genannt haben, mit dem er auf eine telekominterne Internetplattform mit den kompletten im Konzern gespeicherten Kunden-Daten zugreifen konnte.
Im Jahr 2007 habe der Mann Telekom-Sicherheitsleute erfolglos über das Datenloch informiert. In Absprache mit einem Journalisten habe er die Mail an die Telekom abgeschickt. In der Vernehmung habe er beteuert: "Ich wollte kein Geld. Es war keine Erpressung."


