Donnerstag, 11.09.2008 09:20

Zen X-Fi WLAN im Test: Ein MP3-Player, der rockt

aus dem Bereich Computer
Der neue Zen X-Fi WLAN von Creative verfügt als erster Flash-MP3-Player der Hardware-Schmiede über die Xtreme Fidelity Audio-Technologie, kurz X-Fi, die der eine oder andere Nutzer sicher schon von den X-Fi Soundkarten kennt. Diese soll den Sound bei komprimierten Dateien aufmöbeln und ihnen so die Originalqualität zurückgeben. Doch der kompakte Player kann noch viel mehr: zum Beispiel Dateien per WLAN streamen und Instant Messages verschicken. Die Redaktion von onlinekosten.de hat den vielseitigen Flachmann in der 16-Gigabyte-Version ausprobiert.

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Inhalt:

1. Erster Eindruck und Videofunktion
2. Bild- und Soundqualität
3. Bedienung und WLAN-Funktion
4. Chatten, Akkulaufzeit und Fazit

Innovative Optik

Beim ersten Zusammentreffen mit dem Zen X-Fi fällt das geringe Gewicht auf. Der Player bringt nur 70 Gramm auf die Waage – bei Abmessungen von 5,5x8,3x1,3 Zentimetern. Mit diesen Kreditkarten-ähnlichen Traummaßen ähnelt er sehr stark dem Zen, den Creative im Dezember vergangenen Jahres vorstellte. Auch optisch gibt es Gemeinsamkeiten. So werden beide Player quer gehalten, die Bedienknöpfe sitzen rechts neben dem Display. Beim X-Fi bestehen diese aus einem Neunerpack im leichten 80er-Look und vier weiteren Buttons – gestaltungstechnisch mal etwas Anderes. Die Vorderseite ist schwarz-glänzend und mit einem ebenso glänzenden, silbernen Rahmen eingefasst, während sich Seiten und Rücken in mattem silbergrau zurückhalten.

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Der X-Fi WLAN kommt mit 16 oder 32 GB,
ohne WLAN mit acht GB. Bild: Creative
Unterstützt SD-Speicherkarten

Auf der Oberseite befinden sich ein Mikrofon für Sprachaufzeichnungen und ein Schacht für SD-Karten, mit dem sich der Speicher erweitern lässt, unten ist ein Lautsprecher angebracht. Die Kunststoffverpackung enthält außerdem die In-Ear-Ohrhörer EP-830 von Creative, eine Kurzanleitung, eine Anweisung für den Netzwerkzugriff, eine Software-CD und ein USB-Kabel, das – wie auch schon bei anderen Creative Playern – extrem kurz ist.

Bevor nun Rechner und Player zusammengeführt werden, muss zunächst die Software installiert werden. Anschließend muss der Besitzer noch den Hunger des Akkus stillen, indem er den Zen X-Fi an PC oder Notebook anschließt, ein Netzteil ist nämlich nur separat erhältlich. Jetzt steht dem Verschieben von Audio-, Video- oder Fotodateien nichts mehr im Wege.

Erst konvertieren, dann abspielen

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So handlich ist der Zen X-Fi.
Bild: Creative
Diese können zwar auch per Drag&Drop über den Windows Explorer auf die Flash-Festplatte geschickt werden, es empfiehlt sich jedoch, die Software zu nutzen. Der Grund? Der Zen X-Fi spielt nur WMV9-, MPEG4-, DivX- und XviD-Dateien mit einer Auflösung von 320x240 Pixeln ab – andere müssen zuvor umgewandelt werden. Dies hat er mit dem Zen gemeinsam, dennoch ist es verwunderlich, wo Creative doch in der Vergangenheit mit dem Zen Vision:M einen wahren Allesfresser ohne Konvertierzwang im Angebot hatte. Auf Nachfrage bei der Creative-Pressestelle wurde der Redaktion mittgeteilt, dass dies an dem fehlenden TV-Anschlusses des X-Fi liegt.

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