Nicht nur steigende Lebensmittel- und Energiekosten sorgen bei vielen Verbrauchern für Verärgerung. Trotz des starken Wettbewerbs auf dem Telekommunikationsmarkt, fallen auch die Festnetz- und
Mobilfunk-Rechnungen in vielen deutschen Haushalten noch immer sehr hoch aus. Häufig werden sogar Tarife genutzt, die kaum auf die Bedürfnisse des jeweiligen Nutzers abgestimmt sind. Das ist das Ergebnis des Tarifchecks von WDR2, der in Zusammenarbeit mit onlinekosten.de erstellt wurde.
Zu Besuch bei WDR-Hörern
Der Westdeutsche Rundfunk hatte seine Hörerinnen und Hörer im August aufgerufen, ihre Verträge auf Sparpotential überprüfen zu lassen. Aus mehreren hundert Zuschriften wurden verschiedene Kundenprofile ausgewählt: zum Beispiel eine Familie, eine allein lebende Seniorin oder eine von zu Hause arbeitende Architektin. Als Expertenteam stand dem WDR unter anderem die Redaktion von onlinekosten.de zur Seite und besuchte die Hörerinnen und Hörer, um die jeweiligen Telefon- und
DSL-Verträge im Detail unter die Lupe zu nehmen.
Dabei wurde insbesondere deutlich, dass viele Verbraucher für sie nicht passende Tarife nutzen. Ein All-Inclusive-Tarif wie das
Call & Surf Comfort Plus-Paket von der Deutschen Telekom für knapp 54 Euro monatlich ist beispielsweise für eine alleinstehende Seniorin nicht die geeignete Wahl. Ferner wurde deutlich, dass häufig noch in alten Mobilfunkverträgen mit monatlicher Grundgebühr telefoniert wird. Für Normaltelefonierer machen jedoch Minutenpakete mehr Sinn, Wenigtelefonierer können bei einem Wechsel zu einem
Mobilfunk-Discounter die monatlichen Fixkosten sogar komplett sparen.
Tarifcheck im Radio
Die Ergebnisse des Tarifcheck von WDR2 und onlinekosten.de sind ab Montag, 8. September, eine Woche lang in den Sendungen Westzeit (täglich 9:05 Uhr bis 12 Uhr) und Quintessenz (täglich 14:30 Uhr bis 15 Uhr) zu hören. Auch WDR 5 in der Sendung Profit (täglich 18:05 Uhr bis 18:30 Uhr) berichtet täglich über den Tarifcheck. Außerhalb Nordrhein-Westfalens können die Ergebnisse auch via
Internetstream verfolgt werden.