Donnerstag, 04.09.2008 11:03

Erstes Netbook von Dell und neuer Wind von MSI

aus dem Bereich Computer
Das Wind U100 von MSI hat einen kleinen Bruder bekommen: das Wind U90. Dass Dell ebenfalls ein eigenes Mini-Notebook kreieren würde, war schon länger bekannt und auch angesichts des großen Erfolges der Kleinen nur eine Frage der Zeit. Wann das gute Stück jedoch schlussendlich auf den Markt kommt und was genau unter der Haube steckt, wurde bislang nicht offiziell verkündet. Nun hat Dell über Nacht seine Website aktualisiert und den Mini-Rechner namens Inspiron Mini 9 als "neuen besten Freund" vorgestellt.

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Mit Flashspeicher

Das handliche Notebook wurde mit einem 8,9 Zoll großen und glänzendem Display mit 1024x600 Bildpunkten versehen und läuft mit Windows XP Home. Als Prozessor dient natürlich Intels Atom N270 mit 1,6 Gigahertz, der auch in den übrigen, aktuellen Netbooks Verwendung findet. Dazu gibt es die üblichen Zutaten wie ein Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher, die Intel Onboard-Grafik GMA 950 und eine Webcam, die mit 1,3 Megapixeln auflöst. Zur Datenspeicherung hat Dell eine Solid State Disk (SSD) integriert, die 16 GB Platz bietet. Die US-Kundschaft kann die Ausstattung noch konfigurieren und zusätzlich Ubuntu 8.04 als Betriebssystem wählen.

Ab 369 Euro

Ansonsten erwarten den Käufer Lautsprecher, ein Kartenleser, drei USB-Ports sowie ein D-Sub-Ausgang (VGA) für einen Monitor. Kommunikativ zeigt sich das Inspiron Mini 9 mit einer Ethernet-Netzwerkkarte, WLAN 802.11b/g sowie Bluetooth. Um die Stromversorgung fernab der Steckdose kümmert sich ein 4-Zellen-Akku. Inklusive diesem bringt das Netbook rund ein Kilogramm auf die Waage. Wer sich den "neuen Freund" zulegen möchte, kann ab 369 Euro zuzüglich 29 Euro für den Versand zuschlagen. Als Farbe steht nur Schwarz zur Auswahl: Einen genauen Termin nennt Dell nicht, räumt jedoch ein, dass es aufgrund "einer überwältigenden Nachfrage" zu einer Verspätung von 15 Tagen kommen könne.
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Das Inspiron Mini 9. Bilder: Dell

Neues von MSI

Der Neuzugang von MSI nennt sich Wind U90 und verfügt verglichen mit dem Vorgänger U100 über ein kleineres Display: 8,9 Zoll. Auch der Arbeitsspeicher fällt mit 512 Megabyte kleiner aus. Ein weiterer Unterschied ist das Betriebssystem: Anstelle von Windows XP hat MSI nun Linux dazu gepackt. Allerdings werde auch über eine Windows-Variante nachgedacht, wie ein Pressesprecher gegenüber onlinekosten.de mitteilte. Die übrige Inneneinrichtung – sprich Atom-Prozessor, 80-GB-Festplatte, Webcam, WLAN und Bluetooth – ist identisch. Das U90 wird 339 Euro kosten. Wann es genau zu haben sein wird, ist noch nicht bekannt.
Saskia Brintrup
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