Mal eben nach Hause telefonieren – per
Handy kein Problem. Aber wenn das Zuhause im Ausland ist, häufig immer noch Luxus. Hier setzt der neue Tarif des Mobilfunk-Discounters
Simvoice an. Er erlaubt mobile Auslandsgespräche ab fünf Cent pro Minute, beispielsweise nach China und ins polnische Festnetz.
19 Cent für Fremdverbindung
Hinzu kommt allerdings noch eine "Verbindungsgebühr" von 19 Cent pro Gespräch. Extrakosten, die auch bei anderen Discountern erhoben werden, die sich auf günstige Gespräche in das Ausland spezialisiert haben. Zum Beispiel
blauworld.de oder
Ortel Mobile. Realisiert wird das Simvoice-Angebot von der Blau Mobilfunk GmbH und der arora trading GmbH. Genutzt wird das Netz von
E-Plus.
Bei den zum Start über 110 erreichbaren Auslandszielen werden spezielle Länderschwerpunkte mit günstigen Tarifen gesetzt. Dazu gehören mehrere Balkanländer sowie Gebiete im Nahen und Mittleren Osten und Afrika wie zum Beispiel Serbien, Indien und Marokko. Verbindungen ins Festnetz von Kroatien und dem Kosovo sollen acht Cent pro Minute kosten, Österreich und Kolumbien schlagen mit neun Cent pro Minute zu Buche, die Türkei mit 6,9 Cent, Indien mit zwölf Cent. Die Tarife werden auf der simvoice-Webseite veröffentlicht. Sie wird am 8. September unter www.simvoice.de freigeschaltet
Kurzgespräche relativ teuer
Nationale Gespräche kosten fünf Cent pro Minute unter Simvoice-Nutzern. In andere deutsche Netze werden neun Cent pro Minute fällig. Zuzüglich zieht der Discounter auch hier pro Gespräch 19 Cent für die Bereitstellung der Verbindung ein. Insbesondere Kurzgespräche werden daher dem Geldbeutel schmerzen. Dafür verzichtet Simvoice auf Vertragsbindung, Mindestumsatz oder Grundgebühr. Die SMS kostet in alle Länder 15 Cent.
Erhältlich ist das simvoice-Startpaket zu 14,99 Euro inklusive zehn Euro Startguthaben ab dem 8. September bei Partnern der ATG sowie bundesweit in vielen Callshops. Ab Oktober kann man sie auch online auf der Simvoice-Webseite beziehen. Abgerechnet wird auf Prepaid-Basis.