Gleich drei neue Navigationsgeräte gibt es pünktlich zur IFA zu bestaunen: Hersteller Becker lockt Abenteurer mit dem robusten Crocodile. Navigon bringt mit dem 2200 beziehungsweise 2210 ein günstiges Einsteigermodell, während sich das 7210 vor allem an anspruchsvolle Anwender richtet.
Geschupptes Navi
Beckers Crocodile verfügt wie der Namensgeber über ein wasserabweisendes Äußeres, welches das Gerät zumindest gegen Spritzwasser schützen soll. Das macht das Crocodile auch zum passenden Begleiter für Motorradfahrer, für die Becker auch eine optimierte Turn-by-Turn Ansicht parat hält. Für bessere Orientierung im freien Feld, soll der 3D-Terrain-View sorgen. In fremden Städten kann der 3D-City-View weiterhelfen. Für eine sichere Reise sorgt der Fahrbahnassistent Lane Info, welcher auf mehrspurigen Straßen und Kreuzungen die optimale Fahrbahn anzeigen soll. Auf dem zwei Gigabyte großem integrierten Flashspeicher sind bereits Karten für 42 Länder vorinstalliert. Erhältlich ist das Crocodile ab Oktober für circa 300 Euro.
Beckers Crocodile findet sich überall zurecht. Bild: Becker.
Für Sonntags- und Vielfahrer
Das Navigon 2200 bietet TMC für staufreies Fahren, Reality View Pro und ebenfalls einen Fahrspurassistenten. Auch eine Hilfe-Funktion wurde integriert: Im Notfall lässt sich per Knopfdruck beispielsweise das nächste Krankenhaus ausfindig machen. Inklusive Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz kostet das Navigon 2200 149 Euro. Die Europaversion mit Karten für 40 Länder trägt die Bezeichnung 2210 und schlägt mit 179 Euro zu Buche.
Zur Oberklasse der elektronischen Lotsen gehört Navigons 7210. Neben den Funktionen Notfall-Hilfe, Fahrspurassistent, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Favoriten kann sich der Käufer über Landmark View3D, Kurvenwarner und Spracherkennung freuen: Mit Landmark View3D werden markante Punkte in 3D dargestellt, was die Orientierung zusätzlich erleichtert, der Kurvenwarner kennt europaweit rund 55.000 tückische Straßenbiegungen. Kostenpunkt für das 7210: 349 Euro inklusive Kartenmaterial für 40 Länder.
Alles drin, alles dran: Das Navigon 7210. Bild: Navigon.
Marcel Petritz