Eines der wichtigsten Ziele von Sony für die nächsten Jahre ist die produktübergreifende Vernetzung.
Vernetzung aller Produkte
Daten zwischen verschiedenen Sony-Produkten können zwar etwas umständlich auch über Speicherkarten ausgetauscht werden, doch Sony will mehr. Bis 2010 möchte das japanische Unternehmen rund 90 Prozent seiner Geräte, vom Laptop über Handys bis zu Kameras oder Fernsehern, netzwerkfähig machen. Dies heißt, dass all diese Sony-Geräte miteinander kommunizieren und Daten direkt an das jeweilige Gerät gesendet werden können.
Odo nutzt Bewegungsenergie
Auch der Umweltgedanke soll bei Sony nicht zu kurz kommen. Mit der Odo-Produktreihe zeigt das japanische Unternehmen ein Konzept, das auf kenetische Energie setzt. Die Produkte sind speziell auch für die Nutzung durch Kinder konstruiert und funktionieren durch reine Bewegungsenergie. In dem eigenwilligen Design stehen etwa eine Digitalkamera, ein Bild- und Videobetrachter, Stereo-Kopfhörer und eine Solar-Batterie zur Verfügung. Die bei der Herstellung genutzten Materialien sind biologisch abbaubar.
Neue Walkman-Reihe und Rolly als Gimmick
Für Anhänger des mobilen Musikgenusses bringt Sony den Video-Walkman S auf den Markt. Diese MP3-Player sind nur 7,5 Millimeter dünn und können 40 Stunden Videos abspielen. Dieser arbeitet mit der Sense-Me-Technologie: Je nach Gemütsverfassung sucht der Walkman aus seiner Musikdatenbank entsprechende Musiktitel heraus. Auch etliche andere Sony-Walkman wurden überarbeitet und ähneln vom Aussehen her teils den iPods von Apple.
Aber auch ungewöhnliche Produkte sind bei Sony zu finden. Ein besonderes musikalisches Gimmick stellt Sonys Rolly SEP-30BT dar, um dessen Präsentationsstand sich auf der IFA etliche Besucher sammelten. Der
Rolly ist ein tanzender und blinkender portabler MP3-Player mit ausklappbaren Stereo-Lautsprechern.
Ogo-Produkte nutzen Bewegungsenergie. Gimmick: MP3-Player Rolly.
Bilder: Sony
Jörg Schamberg