Apple-Boss Steve Jobs hat große Pläne mit seinem Lieblingsspielzeug - dem neuen
UMTS-iPhone. Demnach will der ehrgeizige Manager zusammen mit seinen Vertriebspartnern bis August nächsten Jahres weltweit mehr als 40 Millionen Handys verkaufen. Die
Produktion läuft bereits auf Hochtouren, doch Branchenkenner zeigen sich skeptisch angesichts der erwarteten Absatzzahlen.
Erwartungen weit übertroffen
Wie bereits Anfang August
berichtet, lässt Apple in den Fabriken des asiatischen Elektronik-Herstellers
Foxconn seit kurzem täglich rund 150.000 Einheiten des neuen Multimedia-Handys produzieren. Bei fünf Arbeitstagen und auf 52 Wochen hochgerechnet ergibt sich mit 39 Millionen Geräten eine stolze Stückzahl. Die wird
Apple aber auch brauchen, denn seit dem 20. August dieses Jahres gibt es das UMTS-iPhone in 21 weiteren Ländern zu kaufen. Auch die überaus interessanten und großen Mobilfunkmärkte in
China und Russland will Apple mit seinem Multimedia-Telefon bald erobern.
Apple erweitert Vertriebsnetz
Ein weiterer Schritt zu höheren Verkaufszahlen ist die Erweiterung des Vertriebsnetzes in vielen Ländern, in denen das iPhone schon zu haben ist. So darf in den USA die Elektronikkette
Best Buy in seinen rund 1.000 Geschäften das Apple-Telefon demnächst ebenfalls verkaufen. Allerdings wird es das UMTS-iPhone auch hier nur in Verbindung mit einem 24-Monats-Mobilfunkvertrag von Apple Exklusivpartner
AT&T geben. Auch an den bisherigen Tarifen werde sich laut Best Buy nichts ändern.