Das neue
UMTS-iPhone von Apple scheint bei deutschen Mobilfunknutzern gut anzukommen. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" hat Exklusiv-Vertriebspartner
T-Mobile seit dem Verkaufsstart vor rund vier Wochen insgesamt 120.000 Geräte verkauft, davon allein hierzulande 75.000 Exemplare des Multimedia-Handys.
Lieferprobleme bald vorbei
Gute Nachrichten also für den Bonner Mobilfunkanbieter, der von dem
iPhone-Vorgängermodell in den ersten drei Monaten nach Veröffentlichung lediglich
70.000 Geräte an den Mann oder die Frau bringen konnte. "Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen", betonte T-Mobile-Chef Hamid Akhavan. So seien zahlreiche Läden schon nach wenigen Stunden ausverkauft gewesen. Zugleich räumte er Lieferprobleme ein, verwies dabei aber auf den Hersteller
Apple, der für den weltweiten Verkaufsstart in 22 Ländern zu wenig Geräte zur Verfügung gestellt habe. Aufgrund der massiven
Erhöhung der Fertigungskapazitäten gehe T-Mobile aber davon aus, dass der Rückstand bis zum Monatsende aufgeholt sei und damit wieder ausreichend Geräte für interessierte Neukunden zur Verfügung stünden.
T-Mobile hat Interesse an ungenutzten TV-Frequenzen
Auch an der
Breitband-Versorgung in
ländlichen Regionen zeigt der Bonner Konzern großes Interesse. So will T-Mobile - ebenso wie Konkurrent
Vodafone - TV-Frequenzen, die bislang für die Rundfunkanstalten reserviert sind und nicht genutzt werden, einsetzen, um in diesen Gebieten einen schnellen Internetzugang anzubieten. "Auf längerwelligen TV-Frequenzen könnten wir mit nur einem Funkmast im Umkreis von 30 Kilometern modernste Breitbandverbindungen offerieren", so Akhavan. Dies mache gerade im ländlichen Raum wirtschaftlich Sinn. Allerdings lehne er eine Versteigerung der nicht genutzten Frequenzen ab, da man für
UMTS bereits genug bezahlt habe.