E-Mails werden immer beliebter, im Geschäftsleben
aber auch häufig als Plage empfunden. 37 Prozent der Berufstätigen
mit dienstlichem E-Mail-Fach plädieren nach einer repräsentativen
Umfrage deshalb für E-Mail-freie Tage im Job.
Keine E-Mail, bitte
Der Branchenverband Bitkom hatte die Studie mit 1.000 Teilnehmern bei der ARIS Umfrageforschung in Auftrag gegeben. Demzufolge wünschen sich
54 Prozent der beruflichen E-Mail-Nutzer Orientierungshilfen vom
Arbeitgeber - Regeln, welche Vorgänge per E-Mail erledigt werden
sollen und welche besser per Telefon oder im persönlichen Gespräch.
Vier von zehn Berufstätigen (42 Prozent) haben mindestens eine
dienstliche E-Mail-Adresse. Jeder zweite davon (50 Prozent) bekommt
mehr als fünf dienstliche E-Mails am Tag. Bitkom-Präsident August-
Wilhelm Scheer sagte dazu: "Die E-Mail hat ihre Stärke dort, wo sie wichtige Informationen schneller und leichter zugänglich macht. Doch nicht immer ist sie der Königsweg zu viele und zu belanglose Nachrichten lenken vom Wesentlichen ab."
Der Verband empfiehlt vor allem, Kopien von E-Mails nur an Empfänger zu senden, die die Informationen wirklich benötigen.
Hayo Lücke
/ dpa