Mit dem Laptop in der Bahn, am Baggersee oder im Garten im Internet zu surfen, finden offenbar immer mehr Bundesbürger komfortabel. Neben den Netzbetreibern selbst bieten auch Reseller wie die RadiSens GmbH mit
Moobicent und
Moobiair schnelle
mobile HSPA-Flatrates mit DSL-vergleichbaren Bandbreiten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) an. Ein weiterer Anbieter wagt sich nun auf den Markt.
Monatlich ab 29,95 Euro
Die im Juli gegründete Flexishop GmbH mit Sitz im hessischen Oestrich-Winkel kommt mit zwei Flatrate-Paketen. Das Angebot
surf.PINK nutzt das Netz von
T-Mobile,
surf.RED greift auf das
Vodafone-Netz zurück. Realisiert werden die Flatrates in Kooperation mit Victorvox, einem Unternehmen der Drillisch AG. Aus diesem Grund sind auch Ähnlichkeiten mit den Flatrates von RadiSens unverkennbar, die ebenfalls mit Victorvox zusammenarbeitet. Kunden können mit den Flatrates auf das Internet per
GPRS,
EDGE,
UMTS oder
HSPA zugreifen.
Die mobilen Datentarife sind jeweils zu einem monatlichen Festpreis ab 29,95 Euro erhältlich. Die Vertragslaufzeit beträgt wahlweise entweder sechs oder 24 Monate. Ein HSDPA-USB-Stick ist bei zweijähriger Vertragslaufzeit für 59 Euro, bei sechsmonatiger Laufzeit für 99 Euro erhältlich. Bei Bestellung bis zum 31. August wird die einmalige Anschlussgebühr von 24,95 auf 9,95 Euro reduziert. Einige Feinheiten in den Fußnoten sind allerdings zu beachten.
Die Tücken liegen im Detail
Wie bei Verträgen üblich sollte der künftige mobile Internetsurfer auch einen genauen Blick auf das Kleingedruckte werfen. So gilt der monatliche Preis von 29,95 Euro zunächst als Aktionspreis nur bis Ende September. Im Tarif surf.PINK werden bereits ab dem ersten Monat 34,95 Euro berechnet, eine Gutschrift über 60 Euro erfolgt später. Ab dem zweiten Vertragsjahr werden monatlich immer die vollen 34,95 Euro fällig. Bei dem Paket surf.RED erscheint in den ersten zwölf Monaten ein Betrag von 29,95 Euro auf der Rechnung, danach berechnet FlexiShop 34,95 Euro. Wie bei den anderen auf dem Markt befindlichen Flatrates ist die Nutzung von
VoIP oder
Instant Messaging bei beiden Angeboten ausgeschlossen.
Ab September Drosselung ab fünf Gigabyte Datentraffic
Ab einem monatlichen Datentraffic von zehn Gigabyte wird die HSPA-Flat auf ISDN-Geschwindigkeit heruntergedrosselt. Auf Anfrage von onlinekosten.de teilte die Pressestelle des neuen Flatrate-Anbieters mit, dass die Geschwindigkeitsdrosselung ab September in beiden Paketen bereits schon ab einem Datenverbrauch von fünf Gigabyte einsetzt. Kunden, die ihren Tarif schon vorher bestellt haben, sind davon allerdings nicht betroffen.