Lange wurde auf die
congstar Komplettanschlüsse, die losgelöst von einem Telefonanschluss der Deutschen Telekom angeboten werden, gewartet.
Jetzt sind sie da, doch die erste Euphorie schlägt schnell in Ernüchterung um, wenn die auf den ersten Blick nicht sichtbaren Details genauer überprüft werden.
Wechsel eingeschränkt
Dann wird schnell deutlich: um Nutzer der neuen
DSL-Pakete von congstar zu werden, ist weiterhin ein Anschluss bei der Deutschen Telekom notwendig – anfänglich zumindest. Wer bei einem Telekom-Wettbewerber wie
Alice,
Arcor oder
Versatel unter Vertrag steht oder bislang noch überhaupt keinen Telefonanschluss nutzt, hat derzeit keine Chance auf eines der neuen congstar-Pakete. Für alle Nutzer, die in diese Kategorie fallen, hat das Unternehmen eine Warteliste eingerichtet.
Wie congstar-Chef Dr. Alexander Lautz betonte, arbeite man aber mit Hochdruck an einer Lösung für das Problem: "Wir sprechen hier nicht von Jahren", lautete das Versprechen. Lautz gab sich zuversichtlich, dass "innerhalb der kommenden Monate" auch die Kunden anderer Telefonanbieter zu congstar umziehen können.
Rufnummernwechsel möglich
Allen anderen Wechselwilligen räumt das Unternehmen einfache Einstiegsbedingungen ein. So zum Beispiel die Möglichkeit, bis zu zehn Rufnummern kostenlos portieren zu lassen. Bisherige congstar-Kunden wie auch Nutzer der Vorläufermarke congst
er können ihren neuen Tarif über die das
Produktportal beziehungsweise die Kundenhotline beantragen.