Ende des Jahres? Mitte September? Wann kommt die Entbündelung? Viel wurde in der Vergangenheit über die Programmpolitik von
congstar und die lang erwartete tarifliche Unabhängigkeit vom Telekom-Mutterkonzern spekuliert. Am Dienstag machte die Unternehmensspitze dem Rätselraten endlich
ein Ende. Ab sofort können congstar
DSL Tarife gebucht werden, die nicht länger auf eine Telefonleitung des rosa Riesen angewiesen sind.
Congstar komplett 1 ab 19,99 Euro
Das kleinere der beiden neuen Pakete richtet sich in erster Linie an Internet-Surfer, die wenig telefonieren und dennoch für andere zu Festnetzpreisen erreichbar sein wollen. Los geht es ab 19,99 Euro im Monat: Dafür erhält der Kunde eine zwei Megabit pro Sekunde (Mbit/s) schnelle
DSL-Flatrate und einen Telefonanschluss, bei dem sämtliche Gespräche auf Minutenbasis abgerechnet werden. Schlagworte wie "analog" und ISDN sind dabei passé:
VoIP lautet das Zauberwort.
2,9 Cent pro Minute kostet ein Telefonat in das deutsche Festnetz, Anrufe zu congstar-Handys sind für neun Cent pro Minute möglich, Verbindungen zu anderen deutschen Mobilfunkanschlüssen kosten 22 Cent pro Minute. Alternativ kann auf Wunsch auch eine monatlich kündbare Festnetz-Flatrate hinzugebucht werden. Kostenpunkt: 7,99 Euro pro Monat.
DSL-Anhängern, die bei dem Hinweis "zwei Mbit/s" müde Augen bekommen, stellt congstar gegen Aufpreis – und wo verfügbar – auch höhere Bandbreiten zur Verfügung: DSL 6.000 ist dann für 24,98 Euro zu haben, das flottere DSL 16.000 kostet 29,98 Euro.
Auf Wunsch mit kostenloser SIM-Karte
Damit lässt sich dann nicht nur schneller surfen – sondern auch ungestörter telefonieren: Vor allem Mehrfamilienhaushalte sollten bei der Bestellung nicht vergessen, dass die internetbasierte Telefonie während eines Gesprächs spürbar Traffic verursachen kann.