Wieder einmal gewährt der Berliner Hardware-Hersteller AVM einen Blick hinter die Kulissen der Entwicklungsabteilung. Ab sofort können experimentierfreudige Nutzer einer
FRITZ!-Box 7270 oder
7170 künftige
Firmware in Augenschein nehmen, welche die Router-Funktionen rund um
DSL,
WLAN und Telefonie deutlich verbessern soll.
Neu: WLAN-Monitor
So bietet das Vorab-Update für die FRITZ!Box Fon WLAN 7270 erstmalig einen WLAN-Monitor, der die Leistung bei der drahtlosen Übertragung von Daten spürbar verbessern soll. Er bietet detaillierte Analyse der Funkumgebung und lokalisiert gleichzeitig potenzielle Störfelder benachbarter Funknetzen. Wie eine Landkarte wird dabei die WLAN-Infrastruktur dargestellt, sodass Anwender reagieren können, indem beispielsweise ein anderer Kanal gewählt und damit über das seltener verbreitete 5-GHz-Frequenzband gesurft wird. Ebenfalls neu ist die Funktion WPS: WiFi Protected Setup. Damit lassen sich neue Geräte per Knopfdruck in das bestehende WLAN-Netzwerk einbinden – und das ist wörtlich gemeint. Dazu hält der Nutzer die WLAN-Taste der FRITZ!Box sechs Sekunden lang gedrückt und bestätigt das gefundene Gerät am Computer. Die Verbindung zur neu integrierten Hardware wird dabei automatisch per WPA verschlüsselt. Und damit dabei das Risiko eines Datenstaus minimiert wird, ist es ab sofort auch möglich, einzelne Geräte innerhalb des Netzwerks zu priorisieren
Die FRITZ!Box lernt UMTS
Interessant scheint auch die implementierte Unterstützung für
UMTS zu sein: Wer über kein DSL verfügt, kann einen UMTS/GSM-Stick mit SIM-Karte über den USB-Anschluss mit der FRITZ!Box Fon WLAN 7270 verbinden. Während über das Mobilfunknetz gesurft wird, stehen dem Nutzer alle bekannten Sicherheitsfunktionen des Routers zur Verfügung.
FRITZ!-Box-Besitzer, die sich von den Features der kommenden Firmware schon vor dem regulären Update überzeugen möchten, können sie ab sofort über die
Seiten des FRITZ! Labors herunterladen.
André Vatter