Bei
Notebooks – vor allem im Business-Bereich – sind Fingerabdruck-Scanner keine Seltenheit. Bei
Handys hingegen schon. Dem steuert Lenovo nun entgegen und möchte mit dem P960 das erste kommerzielle Mobiltelefon mit einem entsprechendem Leser entwickelt haben.
Zeichnet Anrufe auf
Hierzu nutzt das Handy eine Technik des Herstellers
Atrua, die zum Abbilden der Tapser, verglichen mit Scannern für PCs, wesentlich weniger Energie benötigen soll. Auch Arbeitsspeicher und Prozessor werden weniger stark beansprucht. Wirklich das erste Handy mit Fingerabdruck-Leser ist es nicht: Sagem und Porsche hatten bereits im vergangenen Jahr das
P'9521 ins Rennen geschickt. Als Besonderheit bietet Lenovos P960 aber zudem eine spezielle Aufzeichnungsfunktion. So kann der Nutzer Rufnummern festlegen, für die die Telefonate dann automatisch mitgeschnitten werden. Diese Dateien, SMS, das Adressbuch und die Anruferliste lassen sich dank der Sicherheitstechnik mit dem Fingerabdruck vor einem Fremdzugriff schützen.
Übliche Funktionen
Fingerabdruck statt Passwort: das P960.
Bild: Lenovo
Ansonsten bietet das Dual-Band-Telefon wenig Überraschendes und sponsort eine 1,3-Megapixel-Kamera, einen MP3-Player sowie ein 2,8 Zoll großes Display, das 65.000 Farben darstellen kann. Übliche Funktionen wie ein Wecker, vorab gespeicherte Spiele, ein Terminplaner und ein Taschenrechner sind ebenfalls mit dabei. Einen Preis und einen Erscheinungstermin nannte Lenovo bislang nicht. Ebenso unklar ist, ob das 108 Gramm schwere Modell den Weg auf den deutschen Markt finden wird.