Die amerikanische Elektronik-Kette Best Buy darf ab dem 7. September in seinen rund 1.000 Geschäften in den USA das neue
UMTS-iPhone von Apple anbieten. Dies teilte das Unternehmen jetzt mit. Damit ist Best Buy der erste Einzelhändler, der neben dem Telekommunikationsanbieter
AT&T und dem Hersteller
Apple die begehrten Mobiltelefone verkaufen darf.
iPhone nur gegen Vertrag
Allerdings wird es das iPhone nur in Verbindung mit einem 24-Monats-Mobilfunkvertrag von Apple Exklusivpartner AT&T geben. Auch an den
bisherigen Tarifen wird sich laut Best Buy nichts ändern. Demnach kostet das kleinere Modell mit acht Gigabyte Speicher 199 US-Dollar und die große 16-Gigabyte-Variante 299 Dollar. "Wir hatten in den letzten Monaten eine Menge Arbeit vor uns, Apple und AT&T davon zu überzeugen, dass wir der richtige Partner sind", betont Shawn Score, Chef der Best Buy-Mobilfunksparte. Hilfreich seien hier die guten Geschäftsbeziehungen zwischen den Unternehmen aufgrund des Verkaufs von
Apple-Produkten in den Filialen der Handelskette gewesen.
Handy-Verkauf soll angekurbelt werden
Mit der Vertriebsvereinbarung erhofft sich der Elektronik-Händler einen deutlich besseren Absatz in seiner
Mobilfunksparte. Dafür hat das Unternehmen in den letzten zwei Jahren seine Mitarbeiter kontinuierlich auf Verkaufs- und Marketing-Schulungen geschickt sowie das veraltete EDV-System auf den neusten Stand gebracht. "An
Smartphones wie dem iPhone sind unsere Kunden sehr stark interessiert", erklärt Score. So seien die Verkaufszahlen in diesem Bereich in den letzten beiden Jahren um das Zehnfache angestiegen. Mit dem Apple-Handy wolle man jetzt den Absatz weiter ankurbeln.