Der eher holprige Start von Adobes
Photoshop Express ist heute so gut wie vergessen: Laut den anfänglich geltenden AGB mussten Nutzer des Online-Bildbearbeitungsprogramms Adobe automatisch die
Verwertungsrechte für Grafiken einräumen – das hatte für Aufregung gesorgt, wurde aber kurz darauf korrigiert. Heute ist die Benutzung von Photoshop Express wieder uneingeschränkt zu empfehlen, nicht zuletzt, da Adobe der Plattform jüngst ein paar Verbesserungen spendiert hat.
Einfacher Upload
Für das schnelle Hochladen der zu bearbeitenden Bilder hat Adobe beispielweise einen speziellen Uploader entwickelt, der – einmal installiert – per Drag&Drop-Verfahren die Dateien Photoshop Express zur Verfügung stellt. Neu ist ebenfalls die Möglichkeit, Slide-Shows mit Musik zu unterlegen, wobei aus einem Pool passender Songs unterschiedlicher Genres ausgewählt werden kann. Damit online gespeicherte Bilder einfacher wiedergefunden werden können, gibt es außerdem ab sofort eine Tag-Funktion: Nutzer können damit ihre Fotodatenbanken nach Name, Thema oder eigenen Kriterien sortieren und durchsuchen.
Tag-Funktion und automatische Größenanpassung
Auch der Download von Grafikdateien wurde verbessert. War es bislang nicht möglich, Bilder aus den öffentlichen Sammlungen anderer herunterzuladen, so können nun Fotos auf den eigenen Rechner kopiert oder in Favoritenlisten gespeichert werden. Für die Weiterleitung, zum Beispiel zu einer Social Community, auf das Handy oder zu einem Blog, gibt es nun zudem voreingestellte Optionen, die automatisch die Größe an die jeweiligen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen anpassen. Für Gadget-Liebhaber interessant: Ab sofort unterstützt Photoshop Express den Speicher-Chip
Eye-Fi. Mittels integriertem WLAN-Modul ist die SD-Karte in der Lage, Dateien drahtlos in das Internet zu übertragen.
André Vatter