Die Mehrheit der Computernutzer hat Angst vor einem PC-Befall mit schädlicher Software. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Sicherheitssoftwareherstellers Webroot hervor. Demnach sehen mehr als 96,5 Prozent der Befragten ein erhöhtes Risiko für Spyware und Viren.
Jeder Zweite ohne sicheres WLAN
Ähnlich groß ist die Sorge um die Sicherheit von sensiblen Daten. 94,8 Prozent schließen einen
Diebstahl von Kreditkarten- oder Kontonummern nicht aus und 86,7 Prozent fürchten eine Übernahme der eigenen Identität. Um sich vor Gefahren aus dem Netz zu schützen, haben 98,4 Prozent eine Sicherheitssoftware installiert. Mit 86,1 fällt der Anteil der Befragten mit
Antiviren-Programm geringer aus. Über einen Schutz gegen Spyware verfügen lediglich 44,8 Prozent der Nutzer, ebenso düster sieht es bei der Absicherung von drahtlosen Internetverbindungen aus: Nur 44,7 Prozent gaben an, ihr
WLAN verschlüsselt zu haben. Weit abgeschlagen sind die Kindersicherungs-Programme mit 5,9 Prozent.
Regelmäßig aktualisieren
Die Aktualisierung der Software nehmen die meisten Befragten ernst. 83,9 Prozent hatten ihre Programme innerhalb der letzten sechs Wochen aktualisiert. 2,4 Prozent konnten sich jedoch auch innerhalb der vergangenen sechs Monate nicht zu einem Update überwinden. Webroot rät, den PC mit drei Arten von Sicherheitssoftware – Spyware-Schutz, Virenschutz und
Firewall – auszustatten und diese stets auf dem neuesten Stand zu halten. Innerhalb der Umfrage zum Thema "Sicherheitssoftware" wurden 565 Bundesbürger zwischen 18 und 70 Jahren befragt.