Der alternative
DSL-Provider
QSC hat das zweite Quartal nach vorläufigen Geschäftszahlen mit einem Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro abgeschlossen. Insgesamt wurden 100,2 Millionen Euro erwirtschaftet, was gegenüber dem Vorjahresquartal einem Plus von 26 Prozent beziehungsweise 20,6 Millionen Euro entspricht. Aufgrund des starken Wachstums hob QSC die Prognose für das laufende Geschäftsjahr an.
Starkes Wholesale-Geschäft
Zwar ging zwischen April und Juni der Umsatz im Segment Produkte aufgrund des Preisdrucks am deutschen DSL-Markt im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent auf 25,3 Millionen Euro zurück, gleichzeitig wurde aber Wachstum in den Bereichen Managed Services (+ 17 Prozent auf 18,3 Millionen Euro) und Wholesale/Reseller (+ 69 Prozent auf 56,6 Millionen Euro) verzeichnet.
Allein im zweiten Quartal wurden durch QSC 93.600 neue Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) geschaltet. Das entspricht 17 Prozent der insgesamt 565.000 durch die Telekom im zweiten Quartal
geschalteten TAL-Anschlüsse. Insgesamt werden durch QSC inzwischen 467.100 TAL-Anschlüsse betreut.
Verlust von 1,5 Millionen Euro
Dennoch blieb QSC im zweiten Quartal in der Verlustzone. Zwar stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 30 Prozent auf 14,2 Millionen Euro, unter anderem aufgrund verstärkter Investitionen in Höhe von 19,7 Millionen Euro blieb jedoch am Ende ein Verlust von rund 1,5 Millionen Euro.
Trotzdem sieht sich QSC auf dem richtigen Weg, da im ersten Quartal des laufenden Jahres noch ein Minus von 4,1 Millionen Euro verzeichnet wurde. Noch in diesem Jahr will QSC in die Gewinnzone zurückkehren. Gleichzeitig wurde die Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Für 2008 wird nun mit einem Umsatz von mehr als 405 Millionen Euro gerechnet. Bisher war man von 385 bis 405 Millionen Euro ausgegangen. Das EBITDA soll bei mehr als 60 Millionen Euro liegen und beim Ergebnis eine schwarze Null geschrieben werden.