Mittwoch, 06.08.2008 09:09

Nachschub: Apple produziert mehr iPhones denn je

aus dem Bereich Mobilfunk
Apple scheint bei der Produktion der neuen UMTS-iPhones Vollgas zu geben. Wie der US-Internetdienst "TechCrunch" berichtet, werden in den Fabriken des asiatischen Elektronik-Herstellers Foxconn im Auftrag von Apple derzeit jede Woche rund 800.000 iPhones hergestellt.

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iPhone-Nachschub in Sicht

Gute Nachrichten also für die vielen Kunden rund um den Globus, die seit dem offiziellen Verkaufsstart am 11. Juli auf ihr vorbestelltes und bereits bezahltes Multimediahandy warten. Auch Neukunden dürfen sich vermutlich freuen, wenn bald wieder neue Geräte in den Läden der Apple-Vertriebspartner stehen. Auch in Deutschland war das UMTS-iPhone trotz notwendigem Laufzeitvertrag von T-Mobile bereits nach wenigen Tagen praktisch ausverkauft. Ein Grund: Apple lieferte statt der eigentlich bestellten Menge von 40.000 Geräten nur rund 20.000 Handys. "Horror"-Meldungen machten die Runde, dass das Smartphone erst wieder im Oktober in ausreichenden Stückzahlen erhältlich sein soll, um die große Nachfrage zu bedienen. Aufatmen ist also angesagt, denn schon bald wird es auch in Deutschland wieder iPhone-Nachschub geben.

Qualitätsprobleme befürchtet

Mit der drastischen Erhöhung der Produktion sichert Apple vermutlich auch seine weiteren Expansionspläne ab. So will das Unternehmen bis zum Jahresende das UMTS-iPhone in 44 weiteren Ländern rund um den Globus verkaufen, darunter beispielsweise auch in der Türkei, in Polen und Griechenland. Zugleich befürchten Experten, dass die erhöhte Produktion anfänglich zu Qualitätsproblemen führen kann, da der Hersteller Foxconn in seinen Fabriken derzeit mehr Smartphones produziere als ursprünglich vorgesehen waren. Diese seien allerdings nur kurzzeitig zu befürchten, da das Unternehmen schon fleißig dabei sei, seine Produktionskapazitäten zu erweitern.

Überrascht zeigen sich auch zahlreiche Branchenkenner. Demnach würde Apple seine jährliche Produktionsmenge auf 40 Millionen UMTS-iPhones erhöhen, 15 Millionen mehr Geräte als eigentlich erwartet. Das Geschäft scheint also wunderbar zu laufen. So hat das Unternehmen von dem ersten iPhone lediglich sechs Millionen Stück verkauft.
Michael Friedrichs
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