Heiße Sommertage, gefolgt von sintflutartigen Regenfällen, immer häufiger aufkommende Mini-Tornados in Zentraleuropa und lang anhaltende Dürreperioden: die Zeichen des Klimawandels sind deutlich zu erkennen. Da ist es durchaus als positives Zeichen zu werten, wenn führende Wirtschaftsunternehmen mit gutem Beispiel voran gehen und auf den Umweltschutz setzen. Einen ersten Schritt macht Nokia mit dem Umwelthandy Nokia 3110 Evolve. Wir haben das Kompakthandy genauer unter die Lupe genommen.
Warum Umwelthandy?
Die Frage, warum Nokia das 3110 Evolve als Umwelthandy bezeichnet, ist schnell erklärt. Die Handyschale besteht zu mehr als 50 Prozent aus natürlichen, erneuerbaren Rohstoffen. Auch die Verpackung gibt sich einen grünen Anstrich: Der Karton wurde zu rund 60 Prozent aus Recycling-Material hergestellt. Sichtbar ist das allerdings nicht wirklich. Von recycleten Materialien ist weder auf der grauen Rückseite, noch auf der schwarzen Front etwas zu sehen.
Besonders effizient agiert nach Nokia-Angaben aber auch das mitgelieferte Ladegerät, das mit dem Energy Star-Siegel versehen wurde. Auf der Innenseite der Altpapier-Verpackung kann der Nokia-Nutzer folgenden Hinweis lesen:
Nokia 3110 Evolve
Bild: Nokia
"Der Energieverbrauch des Ladegeräts im Leerlauf wurde auf ein Minimum gesenkt - falls Sie das Ladegerät einmal in der Steckdose vergessen." Was viele Mobilfunknutzer nicht wissen: es wird auch Energie verbraucht, wenn der Akku eines Handys voll aufgeladen wurde, das Ladegerät aber nicht vom Stromnetz getrennt wird.
Ordentliche Standby-Zeit
Apropos Akku: dem kleinen Paket liegt ein 1.020 mAh Li-Ion-Akku bei, der es möglich macht, bis zu drei Stunden zu telefonieren. Die Bereitschaftszeit macht aber deutlich mehr Spaß. Sie liegt bei mehr als zwei Wochen. Ds ist verglichen mit anderen Einsteigerhandys ein sehr guter Wert.