Besitzer von Navigationsgeräten können sich freuen. Der Hamburger Hersteller
Navigon hat zum Monatswechsel gleich mehrere Aktualisierungen für seine Modelle angekündigt. Neben einem kostenfreien Software-Update für die aktuellen Geräte stehen Kunden ab August über das Programm "Navigon
Fresh" auch zwei kostenpflichtige Funktionserweiterungen zur Verfügung.
Straßennamen vorlesen lassen
Besonders interessant ist hier die neue Funktion "
Text-to-Speech", mit der sich Autofahrer den entsprechenden Straßennamen ansagen lassen können. Damit werde nicht nur die Orientierung in einer fremden Umgebung unterstützt, sondern auch deutlich präziser, so der Hersteller. War vorher von einer netten Stimme noch "jetzt rechts abbiegen" zu hören, tönt nach der Funktionserweiterung "jetzt rechts abbiegen in die Sternstraße abbiegen" aus dem Lautsprecher. "Text-to-Speech" ist für Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Spanien und Schweden verfügbar. Der Preis für das kostenpflichtige Update liegt bei 19,95 Euro.
Verbesserter Staumelde-Service
Auch in puncto Stauumfahrung (TMC) können sich Navigon-Besitzer auf eine Funktionserweiterung freuen. So bietet der Hamburger Hersteller für seine Geräte jetzt auch
TMC Pro an. Davon profitieren besonders diejenigen Autofahrer, die mit ihrem Wagen viel unterwegs sind, denn im Gegensatz zum herkömmlichen TMC greift der verbesserte Staumelde-Service auf automatisch erfasste Verkehrsdaten von über 20.000 Messpunkten zurück. Ein weiterer Vorteil ist die Geschwindigkeit. So bekommen Nutzer von TMC Pro ungefähr alle vier Minuten aktuelle Verkehrsmeldungen wie Staus oder Baustellen auf dem Navi-Display angezeigt. Die Daten von TMC werden im Schnitt alle 15 Minuten aktualisiert. Ganz billig ist das Update allerdings nicht. So kostet der Premium-Dienst für Deutschland, Frankreich, Finnland und Großbritannien einmalig 49,95 Euro.
Aktuelle Flitzer-Blitzer
Auch für Schnellfahrer hat Navigon ein entsprechendes Update im Angebot. Für 29,95 Euro erhalten Autofahrer eine Übersicht aller fest installierten Blitzgeräte in 27 Ländern Europas.