Dienstag, 26.08.2008 20:03

Flexibler 22-Zoll-TFT im Test: Acer P223WBdh

aus dem Bereich Computer
Die meisten Nutzer haben schon längst vom klobigen Röhrenmonitor zum flimmerfreien und platzsparenden TFT gewechselt. Dabei setzt sich vor allem das Widescreen-Format immer stärker durch. Auch die Bildfläche wächst: Große Displays sollen die Augen schonen und so die Arbeit erleichtern. Für Anwender, die mehrere Stunden täglich am PC verbringen, kommt es jedoch auch auf einen ergonomischen Arbeitsplatz an. Vielen Geräten – vor allem aus der günstigen Preisklasse und größeren Modellen – fehlt es leider an Höhenverstellbarkeit und Co. Der neue Acer P223WBdh hingegen ist besonders flexibel. Die Redaktion von onlinekosten.de hat den Flachbildschirm mit Bewegungsdrang getestet.

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Blickfang auf dem Schreibtisch

Hübsch anzuschauen ist er in jeden Fall: Schlank, stylisch, mit schmalem Rahmen und im hochglänzenden, schwarzen Lackanzug dürfte er den meisten Multimedia-Nutzern gefallen. An der Unterseite sitzen vier Tasten, wobei der Einschaltknopf von einer blauen Leuchte angestrahlt wird. Alle Eingänge befinden sich rückwärtig: DVI mit HDCP-Unterstützung, HDMI und D-Sub (VGA). Wer sich für den P223WBdh entscheidet, sollte daher am besten eine Grafikkarte mit DVI- oder HDMI-Ausgang besitzen, damit das digitale Signal nicht in ein analoges Signal umgewandelt werden muss, was zu Qualitätseinbußen führt.

acer-P223WBdh-p223w.jpg
Der Standfuß lässt sich knicken und ermöglicht so
fast jede Position. Bild: Acer
In der Verpackung liegen Netz-, DVI- und D-Sub-Kabel sowie eine Kurzanleitung, ein HDMI-Kabel fehlt leider. Das Handbuch ist nur im PDF-Format auf einer CD-Rom vertreten. Das Flash-Menü konnte die Anleitung unter Windows Vista leider nicht öffnen, das Dokument kann jedoch auch direkt über den Ordner im Arbeitsplatz angewählt werden. Zusätzlich enthält die CD noch einmal die Kurzanleitung, den Acrobat Reader sowie die Software Acer eDisplay Management – dazu später mehr. Beim Aufstellen muss der Nutzer die Reihenfolge beachten: Zuerst wird der Monitor eingeschaltet, dann der PC. Im umgekehrten Fall kann es beim erstmaligen Installieren Probleme bei der Synchronisation zwischen Grafikkarte und Monitor geben, was zu Bildaussetzern führt. Anschließend ist das Gerät sofort startklar und bereitete mit keiner der drei Anschlussarten Probleme.

Flexibler Standfuß

Die Besonderheit des Monitors liegt im silberfarbenen Standfuß: Der V-förmige Ständer hat zwei Gelenke, die es dem Nutzer ermöglichen, den Bildschirm in sämtliche Richtungen zu bewegen. Er lässt sich bis zu einem Winkel von 90 Grad neigen und um knapp 15 Zentimeter in der Höhe verstellen. So kann man sich zweckentfremdete Bücher oder Kartons als Podest sparen. Dank Pivot-Funktion kann er außerdem um 90 Grad gedreht werden, sodass sich auch Dokumente im Hochformat betrachten lassen. Die Auflösung wird dabei jedoch nicht automatisch verstellt, das Bild muss über die Software angepasst werden – lästig, falls der Bildschirm oft gedreht werden soll. In der Mitte befindet sich außerdem eine Aussparung, durch die sich die Kabel hindurchführen lassen, was Chaos auf dem Schreibtisch verhindert. Wahlweise kann der Monitor auch per Vesa-Halterung an die Wand montiert werden.
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    Zuletzt kommentiert von ministah am 27.08.2008 um 23:33 Uhr
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