Nach
883.000 neuen Kunden, die am Dienstag von
Vodafone kommuniziert wurden, hat am Mittwoch auch
E-Plus die Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres bekanntgegeben. Demnach konnte der Konzern mit seiner Mehrmarkenstrategie ein weiteres Mal ein starkes Kundenwachstum verzeichnen. Zwischen April und Juni entschieden sich 780.000 Kunden für eine Mobilfunkkarte, die im E-Plus-Netz funkt.
Gut 16 Millionen Kunden
Das ist mit Abstand das stärkste Kundenwachstum, das E-Plus in den vergangenen Jahren in einem Quartal verzeichnen konnte. Im Weihnachtsgeschäft 2007 wurden 695.000 neue SIM-Karten ans Netz angeschlossen, im ersten Quartal 2006 waren es 694.000. Getrieben wurde das Wachstum in erster Linie durch das Geschäft mit Prepaidkunden. Hier konnte E-Plus um 688.000 Kunden auf nun insgesamt knapp 9,73 Millionen geschaltete SIM-Karten zulegen. Im werthaltigen Vertragsgeschäft stieg die Kundenzahl hingegen nur um 92.000 auf knapp 6,44 Millionen. Über die neuen Marken wie Base oder simyo telefonieren bereits knapp 9,39 Millionen Kunden, was insgesamt einem Kundenbestand von 16,16 Millionen entspricht.
Gegen den Trend am Markt konnte E-Plus auch den Umsatz steigern. Wurden im ersten Quartal des laufenden Jahres noch 755 Millionen Euro erwirtschaftet, waren es im zweiten Quartal bereits 808 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte von 284 Millionen Euro auf 308 Millionen Euro. Stabil blieb der durchschnittliche Umsatz pro Kunde, der sich bei 16 Euro eingependelt hat. 22 Prozent des Umsatzes werden durch mobile Datendienste erwirtschaftet.
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