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Anbieter Vodafone forciert zusammen mit seiner Tochter Arcor die Verbesserung der Infrastruktur. Als Musterstadt wurde Würzburg ausgewählt. Nahezu flächendeckend steht in der ganzen Stadt nun das mobile Breitbandnetz mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zur Verfügung. Dies ist schon ein erheblicher Fortschritt zum übrigen UMTS-Netz von Vodafone, das es bundesweit per HSDPA und HSUPA auf bis zu 3,6 Mbit/s im Download und 1,45 Mbit/s im Upload bringt. In Würzburg hatte Vodafone zur Geschwindigkeitssteigerung seine Mobilfunk-Stationen per Glasfaserkabel an das Kernnetz von Arcor angeschlossen.
Turbo an Hotspots: 14,4 Mbit/s im Download
Auch bundesweit wird der Turbo eingelegt. Zunächst sollen Vodafone-Kunden dies an HSDPA-Basisstationen erleben können. Noch in diesem Jahr sollen dort im Downlink bis zu 14,4 Mbit/s und bis zu 5,8 Mbit/s im Uplink erreicht werden. Mit solchen Geschwindigkeiten wird mobiles Surfen vielfach sogar schneller als mit den heimischen Internetanschlüssen. Nach Angaben von Vodafone werden aktuell über 2.250 Städte und Gemeinden im gesamten Bundesgebiet mit dem UMTS-Netz von Vodafone abgedeckt. Damit erreicht Vodafone rund 80 Prozent der Bevölkerung. Höhere Geschwindigkeiten mit bis zu 7,2 Mbit/s finden sich im Moment an rund 350 HSDPA-Basisstation an Flughäfen, Messen oder Bahnhöfen.
Auch die Vodafone-Konkurrenten arbeiten eifrig am Ausbau ihrer UMTS-Netze. o2 Germany will bis 2009 60 Prozent der Bevölkerung mit HSDPA versorgen. T-Mobile bereitet derweil schon die Einführung der Zukunftstechnik LTE vor. Damit werden bis zu rasante 100 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload möglich. E-Plus hinkt mit dem Netzausbau dagegen noch hinterher, will aber in den nächsten Jahren auch eine dreistellige Millionensumme für den Ausbau der eigenen Netzinfrastruktur investieren.


