Der Telekommunikationskonzern
Vodafone und die Tochtergesellschaft
Arcor können sich über einen ordentlichen Kundenzuwachs freuen. Zwischen April und Juni konnte Vodafone nicht nur 883.000 neue Mobilfunk-Kunden gewinnen, sondern gemeinsam mit Arcor auch 128.000 DSL-Kunden. Allein 112.000 Kunden entschieden sich für einen
DSL-Anschluss direkt von Vodafone. Insgesamt standen Ende Juni knapp 35,3 Millionen Mobilfunk-Kunden unter Vertrag. Davon knapp 6,4 Millionen
UMTS-Nutzer.
Umsatz geht immer noch zurück
Weiter rückläufig ist der Service-Umsatz. Insgesamt konnte Vodafone im zweiten Quartal 1,79 Milliarden Euro erwirtschaften. Gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres bedeutet das einen Rückgang von 1,9 Prozent. "Noch ist der Umsatz regulierungsbedingt leicht rückläufig, aber die Trendwende ist da. Dabei helfen insbesondere die guten Zahlen im Geschäft mit UMTS-Datendiensten und Festnetzprodukten", sagt Vodafone Deutschland Chef Friedrich Joussen.
Die Datenumsätze ohne SMS und MMS machten im zweiten Quartal 222 Millionen Euro beziehungsweise 12,4 Prozent des Umsatzes aus. Das ist verglichen mit dem Vorjahr ein Plus von fast 25 Prozent. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde lag bei 17 Euro, vor einem Jahr wurden noch 19,40 Euro erreicht. Gleichzeitig stieg die Zahl der Verbindungsminuten um gut 16 Prozent auf 11,5 Milliarden an.
Knapp 2,8 Millionen DSL-Kunden
Die Zahl der DSL-Kunden lag Ende Juni bei knapp 2,8 Millionen. Einen DSL-Anschluss von Arcor nutzen fast 2,5 Millionen Kunden, einen DSL-Zugang direkt von
Vodafone immerhin schon gut 300.000. Der Festnetzumsatz stieg im Jahresvergleich im zweiten Quartal um drei Prozent auf 571 Millionen Euro.