Lange mussten die Nutzer von
Firefox 3.0 nicht warten. Nachdem am Mittwoch bekannt geworden war, dass sowohl in der zweiten als auch in der dritten Generation des Mozilla-Browsers mehrere
Sicherheitslücken die Systeme der Anwender gefährdeten, haben die Entwickler nun mit einem Update reagiert.
Drei gefährliche Fehler behoben
Für die Firefox-Version 2.0.0.15 wurde bereits gestern eine entsprechende Aktualisierung bereitgestellt, um Mitternacht war der Firefox 3.0 dran. Mozilla rät allen Nutzern "dringend" zu einem Update. Wie mittlerweile bekannt wurde, sei neben den beiden bekannten Fehlern ein weiterer entdeckt worden: Bislang konnten Systeme, die unter Mac OS X arbeiten, mittels eines manipulierten GIF-Bildes zum Absturz gebracht werden. Alle drei Sicherheitslecks seien mit dem neuen Update gestopft worden.
Weitere Bugs behoben
Darüber hinaus seien neben "verschiedenen Stabilitätsproblemen" auch einige ärgerliche – aber nicht weiter gefährlichen – Bugs behoben worden. So wurde die Phishing- und Malware-Datenbank neu konfiguriert, sodass sie nun beim ersten Start aktualisiert werden kann. Auch die Ausnahmeliste von SSL-Zertifikaten, die in der Vergangenheit immer wieder mit Speicherproblemen zu kämpfen hatte, wurde noch einmal überarbeitet. Letztlich habe man sich die Druckfunktion noch einmal vorgenommen: Nutzer hatten zuvor geklagt, dass beim Drucken eines markierten Bereiches einige Ausgabeelemente fehlen.
Firefox 3.0.1 ist ab sofort als
Installationsdatei auf der Mozilla-Seite verfügbar. Wer bereits den Firefox 3.0 verwendet, kann die Aktualisierung auch per automatischem Update herunterladen.