Mittwoch, 16.07.2008 10:11

Fernsehen überall - DVB-T-Handy von LG im Test

aus dem Bereich Mobilfunk
Kaum ist die Fußball-Europameisterschaft 2008 Geschichte, steht schon das nächste Sport-Highlight auf dem Programm. Am 8. August beginnen in Peking die 29. Olympischen Sommerspiele, die Millionen Deutsche trotz der sechsstündigen Zeitverschiebung wieder vor den Fernseher locken werden. Wer auch unterwegs nicht auf die TV-Übertragungen aus der chinesischen Hauptstadt verzichten will, kann auch unterwegs fernsehen. Das HB620T von LG Electronics macht es möglich, in entsprechend versorgten Regionen die DVB-T-Signale direkt auf den Handybildschirm zu holen. Die Redaktion von onlinekosten.de hat sich das Überallfernsehen auf dem Handy genauer angeschaut.

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Erster Eindruck: recht klobig

Wer das DVB-T-Handy von LG das erste Mal in den Händen halten darf, wird vermutlich zunächst wenig begeistert sein. Das Klapphandy wirkt mit knapp 18 Millimetern Tiefe, 89 Millimetern Höhe und vor allem 55 Millimetern Breite sehr klobig. Gerade die Breite wirkt sich bei genauerer Betrachtungsweise aber positiv aus. Dadurch ist es den LG-Technikern nämlich möglich geworden, ein Innendisplay zu integrieren, das zwar immer noch kompakt wirkt, für den TV-Konsum aber weitestgehend ausreicht. Mit einem Gewicht von 110 Gramm gehört das HB620T allerdings nicht zu den Leichtgewichten auf dem Markt.

Doch wie sieht es nun mit dem mobilen TV-Konsum in der Praxis aus? Einfach das Handy auspacken und sich den Bildern der TV-Sender hingeben? Ganz so einfach ist es nicht. Zunächst ist es notwendig, die DVD-T-Antenne aus dem Gehäuse zu ziehen und einen etwa 90 Sekunden dauernden Sendersuchlauf zu starten. Erst dann können die Programme über die separaten TV-Tasten unterhalb des Displays abgerufen werden.

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DVB-T-Fernseher für unterwegs: das HB620T von LG. Bilder: LG

Nachteil: die Sender werden nach den Kanälen aufgelistet, über die sie ausgestrahlt werden. Das hatte bei unserem Test in der Region Köln zur Folge, dass das ZDF vor 3sat und dem ZDFinfokanal auf dem ersten Platz in der Senderliste auftauchte, während die Das Erste erst auf einem der hinteren Programmplätze zu finden war. Etwas Abhilfe schafft hier die Favoriten-Funktion, mit der etwas mehr Ordnung in die Programmstruktur zu bringen ist. Auch die Lieblingssender sind über einen separaten Knopf unterhalb des Displays direkt abrufbar.
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