Für viele Interessenten der zweiten iPhone-Generation hieß es zum lang erwarteten Verkaufsstart
Schlangestehen. So versammelten sich rund um den Erdball Menschen vor den Läden, um eins der begehrten Telefone zu bekommen. Auch hierzulande habe "riesiges Interesse" an dem neuen Mobiltelefon des US-Computerherstellers Apple bestanden, wie eine Sprecherin des Exklusivpartners T-Mobile mitteilte.
Hype um das iPhone
Es habe "sehr, sehr großer Andrang" geherrscht, "einige Shops haben schon nichts mehr", fügte sie hinzu. Auch bei der Elektronik-Kette Gravis war nach Angaben von Geschäftsführer Jörg Mugke die Nachfrage nach dem iPhone hoch. Insgesamt sind T-Mobile zufolge in Deutschland bis zum Nachmittag 15.000 Exemplare verkauft worden. Als erstes konnten sich die Nutzer aus Neuseeland über das iPhone 2.0 freuen, in Tokio in Japan hatten mehr als 1.000 Menschen in einem Laden auf den Verkaufsstart gewartet – dort war die erste Version des iPhones nicht auf den Markt gekommen. Allzu große Chancen werden dem Gerät in Japan allerdings nicht eingeräumt. So können die Japaner mit den meisten Handys nicht nur bezahlen, sondern auch fernsehen – zwei Funktionen, die Apples Telefon nicht bietet.
Kampieren auf dem Bürgersteig
In Hongkong hatten sich mehr als 60.000 Menschen für ein iPhone registrieren lassen, allerdings erhielten zunächst nur 1.500 von ihnen ein Exemplar. Wie auch in
Japan belagerten in New York bereits seit Freitag vergangener Woche einige Apple-Fans den Bürgersteig vor einem iPhone-Laden in der 5th Avenue.
Die erste Version des Apple-Handys ohne
UMTS wurde weltweit über fünf Millionen Mal verkauft, davon gingen in Deutschland bis Mai 100.000 Geräte über die Ladentheke.