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Das Testgerät kommt in der Konfiguration 6920G-814G32BN mit Windows Vista Home Premium. Beim Auspacken des Notebooks fällt zunächst das recht hohe Gewicht auf. 3,5 Kilogramm bringt der etwa 39x28x4 Zentimeter große und ausgesprochen hübsche Rechner auf die Waage. Zweifelsohne lässt er sich damit als "Brocken" bezeichnen. Aber: Das Gerät soll ja auch nicht als ständig präsenter Begleiter im Berufsalltag dienen, sondern vor allem Multimedia- und Film-Enthusiasten ansprechen. So vereint das neue Gemstone Blue eine Multimedia-Zentrale mit Blu-ray-Laufwerk mit den Vorzügen eines Notebooks und bietet so die Möglichkeit, das System zum Abspielen von High Definition Inhalten auch mal in den Urlaub oder in den Garten mitzunehmen.
Das 6920G hat Stil
Generell ist die Farbe Blau Programm – neidische Blicke vom Nachbarn sind garantiert. Das Gehäuse präsentiert sich im kleinen Schwarzen mit dunkelblauen Glitzerpartikeln. Der Deckel lässt sich nur recht schwergängig aufklappen, sitzt dafür jedoch sehr stabil am Gerät. Nach dem Einschalten kommt der schöne Look besonders gut zur Geltung. Dann gesellen sich noch blau-leuchtende LEDs hinzu, auch das Acer Logo wird beleuchtet und so garantiert nicht übersehen.
Unter der Haube werkelt ein Intel Core 2 Duo Prozessor Typ T8100 mit 2,1 Gigahertz – das schwächste Modell aus der neuen Penryn-Generation mit einer Strukturbreite von 45 Nanometern. Darüber hinaus hat Acer noch satte vier Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Betrieb verbaut: Leider lassen sich diese nur unter einem 64-bit-Betriebssystem ausreizen, das 32-bit-Vista zeigt lediglich 3.070 Megabyte (MB) an. Daten können auf der 320-GB-Festplatte gespeichert werden, die sich bei unserem Testgerät in zwei Partitionen aufteilte. In der Verpackung befindet sich neben einem Handbuch noch eine Blu-ray Disc mit verschiedenen Film-Trailern.

Das 6920G im 16:9 Format. Bilder: Acer/onlinekosten.de
Für die Grafikleistung sorgt eine Nvidia GeForce 9500M GS, die über 512 MB eigenen Speicher verfügt und bei Bedarf noch bis zu 768 MB des Arbeitsspeichers mit nutzt. Die Karte zählt zur Mittelklasse und ist daher spieletauglich, jedoch nichts für Hardcore-Gamer. Als Anhaltspunkt: Im Benchmark-Programm von Call of Juarez erreichte sie bei einer Bildschirmauflösung von 1.024x768 Pixel, niedrigen Details und ohne Antialiasing durchschnittlich 26,4 Frames pro Sekunde (fps). Ein Test mit Devil May Cry 4 unter DirectX 9.0 mit 1.280x720 Pixel und Details auf mittlerer Stufe zwang die Karte stärker in die Knie – mehr als 23 fps waren nicht drin, bei einigen Szenen konnten auch nur zwölf bis 13 fps erreicht werden. Wer sich mit weniger grafikhungrigen Games zufrieden gibt, wird mit der Leistung aber zufrieden sein.


