Der Software-Konzern aus Redmond hat am Patchday nicht nur
neun Sicherheitslücken gefixt, sondern auch eine weitere entdeckt. So warnt Microsoft in einem
Sicherheitshinweis vor einer Schwachstelle in der Textverarbeitungs-Software Word.
Angriff per Dokument
Im schlimmsten Falle könnte ein Angreifer die Lücke ausnutzen, um Code auf dem System des Nutzers auszuführen. Hierzu ist allerdings erforderlich, dass der Nutzer ein speziell präpariertes Word-Dokument öffnet, das Versenden einer E-Mail allein reicht nicht aus. Aktuell könne Microsoft bereits entsprechende, gezielte Versuche erkennen. Die undichte Stelle tritt in Microsoft Office Word 2002 Service Pack 3 auf, andere Versionen seien ebenso wenig betroffen wie der Word Viewer, Excel, PowerPoint 2007 oder das Office-Paket für Mac OS X. Wie das Unternehmen einräumt, könnte Word 2000 jedoch unerwartet beendet werden, falls ein solches Angriffs-Dokument geöffnet wird. Die möglichen Auswirkungen auf die Nutzer werden derzeit untersucht.
Wie auch für die aktuelle
Sicherheitslücke in Access gilt: Ein Update ist noch nicht verfügbar, soll jedoch zum kommenden Patchday oder auch außerhalb der Reihe folgen. Bis dahin sollten die Nutzer von Word 2002 besonders vorsichtig sein, wenn sie unaufgefordert Dokumente – vor allem von unbekannten Absendern – erhalten.