Anzeige:
Dienstag, 08.07.2008 12:12

Überleben im Web 2.0: VZ-Gruppe boomt weiter

aus dem Bereich Sonstiges
StudiVZ, Flickr, Facebook, Xing, Myspace – soziale Netzwerke schießen wie Pilze aus dem Boden, jeden Tag erblickt eine neue Plattform das Licht der Welt. Nicht selten, um noch das Klickpotential eines schmelzenden Nischenpublikums für sich zu gewinnen. Selbst die Urheber der Austauschportale glauben mittlerweile daran, dass der Markt gesättigt ist: Das Angebot übersteigt einfach die Nachfrage. Doch einer bestimmten Portalfamilie kann Wettbewerb anscheinend nichts anhaben…

Anzeige
Wachstum, Wachstum, Wachstum

"Es gibt in Deutschland mehr Social-Networking-Angebote, als es Nachfrage gibt", teilte der studiVZ-Chef Marcus Riecke am Dienstag der "Financial Times Deutschland" (FTD) im Interview mit. "Das hat alles schon ein bisschen einen Hype-Charakter." Doch genau darum geht es: Es geht um viel Geld, das gewonnen – oder verloren werden kann. Im Januar des vergangenen Jahres hatte die Verlagsgruppe Holtzbrinck den Studententummelplatz studiVZ für rund 80 Millionen Euro vollständig übernommen. Wie das Unternehmen kürzlich bekannt gab, werden seit Anfang dieses Jahres schwarze Zahlen geschrieben. Bei den später gegründeten Portalen schülerVZ und meinVZ wird noch etwas dauern. Ein schnelles Wachstum ist dabei das einzig ausschlaggebende Kriterium für den Erfolg. Welcher Nutzer lässt ein aufwendiges Anmeldeprozedere über sich ergehen, um danach auf einer Plattform zu landen, in der gerade einmal hundert Nutzer sich zum gegenseitigen Plausch einladen?

MeinVZ: Eine Million Nutzer nach vier Monaten

Wie Riecke meint, ist Holtzbrinck mit seinem Angebot auf dem richtigen Weg. Die wachsende Zahl der Konkurrenten kann den in Fahrt kommenden Klatsch-und-Tratsch-Dampfer VZ nicht aufhalten. Schon vier Monate nach dem offiziellen Launch habe meinVZ die Millionenmarke in Bezug auf registrierte Nutzer geknackt, sagte Riecke heute in einer Unternehmensmitteilung. Pro Monat bringen es die Mitglieder derzeit auf mehr als 840 Millionen Seitenaufrufe. Etwas weniger als die Hälfte aller studiVZler hat ihren Studentenstatus an den Nagel gehängt und sei zum Erwachsenen-Pendant übergelaufen. "Jeden Tag entdecken neue Mitglieder im hohen fünfstelligen Bereich die Vorzüge einer aktiven Netzwerkkultur bei meinVZ", freut sich der studiVZ-Boss. SchülerVZ und studiVZ hingegen belegen zum vierten Mal in Folge Platz eins und zwei der Reichweitenrangliste des Onlinewerbeprüfers IVW. Insgesamt haben knapp zehn Millionen Mitglieder das Management des Freundeskreises an VZ abgegeben – bis Jahresende soll sich diese Zahl noch einmal auf 14 Millionen erhöhen.

Wirtschaftlichkeit bleibt ein Problem

Trotz der guten Nachrichten überwiegt bei den Betreibern die Hoffnung weiterhin die Gewissheit. Riecke räumt gegenüber der FTD ein, dass die Wirtschaftlichkeit von sozialen Netzwerken auch in Zeiten des Mitgliederzustroms ein Problem sei. Für das Unternehmen prognostiziert er, dass im Jahr 2008 "gesunde zweistellige Millionenbeträge" erwirtschaftet werden – drückt sich aber vor der Nennung konkreter Zahlen. Laut FTD setzt der Riecke auf neue Impulse durch den Einstieg des Ex-Vermarktungschef des "Tagesspiegel", Clemens Riedl, der im Spätsommer bei der Holtzbrinck-Tochter einsteigen will. "Dann werden wir uns dieses Themas intensiver annehmen", sagte Riecke. Auf der Düsseldorfer Onlinemarketingmesse OMD, die Mitte September stattfindet, wolle man bereits erste Ideen präsentieren. Bis es soweit ist und das Geschäft auf sicheren Beinen steht, werde man studiVZ auch von etwaigen Expansionsplänen ausnehmen.
André Vatter
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Alles absolut unglaubwürdig.. Zahlen, Einnahmen und dergleichen.. (1 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Bloedi am 30.08.2008 um 21:29 Uhr
 Suche

  News
Dienstag, 03.03.2015
Kooperation von Watchever und o2: Kunden profitieren von Sonderkonditionen
Facebook-Chef Zuckerberg umwirbt Mobilfunk-Branche - und beisst auf Granit
 Vodafone-Chef: Mobilfunk-Preise sollten steigen
Crash-Tarife: Allnet-Flat, SMS-Flat und Internet-Flat im Telekom-Netz ab 14,99 Euro
 Google Loon: Internet-Ballone fliegen sechs Monate
DSL-Tarife im März: Sparangebote für DSL und VDSL im Überblick
 Huawei MediaPad T1: Neue Tablets in zwei Größen
 Google will Mobilfunk- mit WLAN-Netzen verbinden
Mobilcom-debitel: Neuer Premium-Tarif (fast) ohne Roamingkosten
Samsung Galaxy S6 und S6 Edge bei 1&1, Telekom und o2 vorbestellen
 HP zeigt Spectre x360: Dünnes Convertible-Notebook in der Premium-Klasse
Tele2: Neue mobile Internet-Flat-Tarife ab 6,95 Euro pro Monat
Montag, 02.03.2015
Fritz!Box 6490 Cable im Test: Neuer WLAN-Router punktet mit schnellem WLAN ac
 Haier: Chinesischer Hersteller stellt drei neue Windows- und Android-Tablets vor
 Telekom baut "Europa-Netz" in zehn Ländern
Weitere News
ADSL Anschluss
Ein DSL Anschluss ist der Standardzugang der meisten Internetprovider.
Ob 1&1, der Billiganbieter congstar oder früher auch QSC oder freenet: Alle setzen auf die ADSL Technik.
Dazu gibt's verschiedene Flatrates. Neben einer Internet Flatrate ist bei vielen Angeboten oft auch eine Festnetz Flatrate inklusive.
Handy ohne Vertrag
Zu einem neuen Prepaid-Tarif fehlt meist nur noch das dazu passende neue Prepaid Handy.
Ein Handy ohne Vertrag muss dabei keineswegs teuer sein.
Inzwischen bekommt man ein günstiges Klapphandy oder sogar ein Touchscreen Handy ohne zuviel ausgeben zu müssen.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs