Nicht nur Samsung geht mit einem
neuen Handy auf Kundenfang, auch der südkoreanische Wettbewerber
LG Electronics setzt auf ein neues Modell. Das KC550 kommt als schwarzes Slider-Telefon mit weißer Tastaturbeleuchtung auf den Markt. Voraussichtlich noch im Juli wird es im Fachhandel zu haben sein. Das Wesentlichste Extra: die integrierte Kamera.
Hochwertige Kameralinse
Sie ist mit einer Schneider-Kreuznach-Linse ausgestattet, die mit einer maximalen Auflösung von fünf Megapixeln arbeitet. Weitere Kameraextras: Autofokus, ein extrahelles Kameralicht und Videofunktion. Auf Wunsch können sämtliche Aufnahmen über einen TV-Ausgang direkt auf den Fernseher übertragen werden. Einschränkungen müssen Nutzer allerdings hinnehmen, sollten sie ihr Handy für Ausflüge in das Internet nutzen wollen. Es funkt als Triband-Gerät nur in GSM-Netzen.
UMTS und
HSDPA werden nicht unterstützt. Immerhin sind beschleunigte Internet-Downloads über
EDGE möglich.
Durch das Display wird über ein 2,4 Zoll großes TFT-Display navigiert, das bei einer Auflösung von 240x320 Bildpunkten bis zu 262.144 Farben darstellen kann. Der integrierte Musikplayer unterstützt unter anderem Dateiformate wie MP3, AAC, WMA oder WMV. Zudem ist es jederzeit möglich, Word-, Excel- PDF- oder Powerpoint-Dateien zu betrachten. Großer Nachteil: der interne Speicher fällt mit knapp 14 Megabyte sehr klein aus. Er lässt sich aber über eine microSD-Karte erweitern. Auf Wunsch ist Musik über die Stereo-Bluetooth-Schnittstelle auch kabellos zu genießen.
Neuer LG-Slider KC550: Gute Cam, durchschnittliche Ausstattung. Bilder LG
Schwacher Akku
Das 120 Gramm schwere und 97x51x15 Millimeter kleine Handy wird inklusive Stereo-Headset und USB-Datenkabel ausgeliefert. Der Akku liefert nach Herstellerangaben Energie für rund 2,5 Stunden Sprech- und gut elf Tage Bereitschaftszeit. Das ist nicht viel mehr als Durchschnitt. Deutlich überzeugender ist der Preis: ohne Vertrag soll das Mobiltelefon im Slider-Design für 249 Euro angeboten werden.