Damit das akoya Mini mit anderer Peripherie verbunden werden kann, hat Medion an der linken und rechten Gehäuseseite ausreichend Anschlüsse vorgesehen. Doch teilweise wurde auch gespart.
Bluetooth nicht vorhanden
Mit drei USB 2.0-Ports, einem Multi-Kartenleser für SD, MMC und MS, jeweils einem Anschluss für Mikrofon und Kopfhörer, einer Öffnung für ein Kensingtonschloss, einem VGA-Ausgang für einen externen Monitor sowie einem LAN-Anschluss enthält das akoya Mini die notwendigsten Schnittstellen. Verzichtet hat Medion allerdings auf die Ausstattung mit Bluetooth. Auch der Zugriff auf das Internet per UMTS muss etwa mit einem gesonderten USB-UMTS-Stick erfolgen. Acht LEDs am Rande unterhalb der Tastatur geben unter anderem Auskunft über den Betriebsstatus von Webcam und WLAN sowie über die Aktivität der Festplatte.
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Komfortable Ausstattung ohne Bluetooth und UMTS-Unterstützung.
Zum Vergrößern anklicken. Fotos: onlinekosten.de
Fazit: Ein Kauf lohnt sich
Die ersten Arbeitsstunden mit dem akoya Mini stimmen positiv. Internetsurfen und Officeanwendungen erledigt der Mini-Rechner problemlos, zu diesem Zweck wurde er auch hauptsächlich konzipiert. Die Verarbeitung ist gelungen. Zudem bringt der akoya Mini als einer der ersten seiner Geräteklasse ein brauchbares 10-Zoll-Display mit ausreichender Hintergrundbeleuchtung mit. Teils wird in verschiedenen Internetforen von Problemen mit dem Display berichtet, im Test lief bei unserem Modell alles problemlos. Größter Negativposten ist aber der mitgelieferte schwache Akku. Insgesamt gesehen kann das Aldi-Netbook von Medion überzeugen. Wer ein Netbook bei Aldi ergattern konnte, kann sich also glücklich schätzen. Im Internet wird nach dem großen Verkaufserfolg bereits über eine zweite Lieferung von Netbooks durch Medion spekuliert. Auch über den Online-Shop des Herstellers soll das Netbook demnächst erhältlich sein. Spätestens im August will dann auch MSI den baugleichen Wind PC liefern.
Update: Medion stellt erstes Bios-Update bereit
Bereits kurz nach dem Verkaufsstart stellt Medion auf seiner Homepage bereits ein
Bios-Update für das Aldi-Netbook bereit. Nutzer hatten über Probleme beim Einschalten des akoya Mini berichtet. Wird die Power-Taste zu lange gedrückt, so schaltet sich das Netbook nach ein paar Sekunden wieder ab. Dies konnte auch beim Test in der Redaktion nachvollzogen werden. Das Bios-Update soll dieses Problem beheben und das Netbook auch nach längerem Drücken der Einschalttaste starten lassen.
| Name: |
Medion akoya Mini E1210 |
| Hersteller: |
Medion |
| Internet: |
www.medion.de |
| Preis: |
UVP 399 Euro |
| Technische Daten
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| Prozessor: |
Intel Atom Prozessor N270 mit 1,6 GHz, 512 Kb L2-Cache |
| Grafikkarte: |
Onboard: Intel GMA 950 shared |
| Bildschirm: |
10 Zoll WSVGA (1024x600) TFT-LCD |
| Batterie: |
3-Zellen-Lithium-Ionen Akku: Laufzeit: circa 2,5 Stunden |
| Speicher: |
1.024 MB DDR2 |
| Festplatte: |
1x 80 GB SATA |
| Laufwerk: |
- |
| Soundkarte: |
Onboard |
| Kommunikation: |
LAN, WLAN (802.11b/g/n) |
| Betriebssystem: |
Windows XP Home Edition |
| Abmessungen: |
(H x B x T): 3,8 cm x 26,0 cm x 18,0; 1.200 g |
| Anschlüsse: |
3x USB, VGA-Out, Mikrofon, Kopfhörer, Multi-Kartenleser, Kensington-Schloss |
| Garantie: |
drei Jahre |
| Pro & Contra
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10-Zoll LCD-Display (1.024x600)
kompakt und leicht
gute Bildqualität
Festplatte mit 80 GB
relativ große Tastatur
Webcam
mit 399 Euro noch günstig
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Akku-Betriebslaufzeit 2,5 Stunden
kein Bluetooth
keine integrierte UMTS-Unterstützung
relativ teurer Zusatzakku
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| Bewertung: |
| Geschwindigkeit (25%): |
gut |
| Ausstattung (25%): |
gut |
| Ergonomie (20%): |
gut |
| Akkulaufzeit (20%): |
ausreichend |
| Verarbeitung (10%): |
gut |
| Gesamt: |
gut (2,4) |
| Preis-Leistung: |
gut |
Jörg Schamberg