Freitag, 04.07.2008 12:15

Aldi-Netbook akoya Mini im Test: Klein und gut

aus dem Bereich Computer
Damit das akoya Mini mit anderer Peripherie verbunden werden kann, hat Medion an der linken und rechten Gehäuseseite ausreichend Anschlüsse vorgesehen. Doch teilweise wurde auch gespart.

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Bluetooth nicht vorhanden

Mit drei USB 2.0-Ports, einem Multi-Kartenleser für SD, MMC und MS, jeweils einem Anschluss für Mikrofon und Kopfhörer, einer Öffnung für ein Kensingtonschloss, einem VGA-Ausgang für einen externen Monitor sowie einem LAN-Anschluss enthält das akoya Mini die notwendigsten Schnittstellen. Verzichtet hat Medion allerdings auf die Ausstattung mit Bluetooth. Auch der Zugriff auf das Internet per UMTS muss etwa mit einem gesonderten USB-UMTS-Stick erfolgen. Acht LEDs am Rande unterhalb der Tastatur geben unter anderem Auskunft über den Betriebsstatus von Webcam und WLAN sowie über die Aktivität der Festplatte.

Medion-Akoyamini-3kl.JPG Medion-Akoyamini-4kl.JPG
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Komfortable Ausstattung ohne Bluetooth und UMTS-Unterstützung.
Zum Vergrößern anklicken. Fotos: onlinekosten.de


Fazit: Ein Kauf lohnt sich

Die ersten Arbeitsstunden mit dem akoya Mini stimmen positiv. Internetsurfen und Officeanwendungen erledigt der Mini-Rechner problemlos, zu diesem Zweck wurde er auch hauptsächlich konzipiert. Die Verarbeitung ist gelungen. Zudem bringt der akoya Mini als einer der ersten seiner Geräteklasse ein brauchbares 10-Zoll-Display mit ausreichender Hintergrundbeleuchtung mit. Teils wird in verschiedenen Internetforen von Problemen mit dem Display berichtet, im Test lief bei unserem Modell alles problemlos. Größter Negativposten ist aber der mitgelieferte schwache Akku. Insgesamt gesehen kann das Aldi-Netbook von Medion überzeugen. Wer ein Netbook bei Aldi ergattern konnte, kann sich also glücklich schätzen. Im Internet wird nach dem großen Verkaufserfolg bereits über eine zweite Lieferung von Netbooks durch Medion spekuliert. Auch über den Online-Shop des Herstellers soll das Netbook demnächst erhältlich sein. Spätestens im August will dann auch MSI den baugleichen Wind PC liefern.

Update: Medion stellt erstes Bios-Update bereit

Bereits kurz nach dem Verkaufsstart stellt Medion auf seiner Homepage bereits ein Bios-Update für das Aldi-Netbook bereit. Nutzer hatten über Probleme beim Einschalten des akoya Mini berichtet. Wird die Power-Taste zu lange gedrückt, so schaltet sich das Netbook nach ein paar Sekunden wieder ab. Dies konnte auch beim Test in der Redaktion nachvollzogen werden. Das Bios-Update soll dieses Problem beheben und das Netbook auch nach längerem Drücken der Einschalttaste starten lassen.

Name: Medion akoya Mini E1210
Hersteller: Medion
Internet: www.medion.de
Preis: UVP 399 Euro
Technische Daten
Prozessor: Intel Atom Prozessor N270 mit 1,6 GHz, 512 Kb L2-Cache
Grafikkarte: Onboard: Intel GMA 950 shared
Bildschirm: 10 Zoll WSVGA (1024x600) TFT-LCD
Batterie: 3-Zellen-Lithium-Ionen Akku: Laufzeit: circa 2,5 Stunden
Speicher: 1.024 MB DDR2
Festplatte: 1x 80 GB SATA
Laufwerk: -
Soundkarte: Onboard
Kommunikation: LAN, WLAN (802.11b/g/n)
Betriebssystem: Windows XP Home Edition
Abmessungen: (H x B x T): 3,8 cm x 26,0 cm x 18,0; 1.200 g
Anschlüsse: 3x USB, VGA-Out, Mikrofon, Kopfhörer, Multi-Kartenleser, Kensington-Schloss
Garantie: drei Jahre
Pro & Contra
10-Zoll LCD-Display (1.024x600)
kompakt und leicht
gute Bildqualität
Festplatte mit 80 GB
relativ große Tastatur
Webcam
mit 399 Euro noch günstig
Akku-Betriebslaufzeit 2,5 Stunden
kein Bluetooth
keine integrierte UMTS-Unterstützung
relativ teurer Zusatzakku
Bewertung:
Geschwindigkeit (25%): gut
Ausstattung (25%): gut
Ergonomie (20%): gut
Akkulaufzeit (20%): ausreichend
Verarbeitung (10%): gut
Gesamt: gut (2,4)
Preis-Leistung: gut
Jörg Schamberg
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 Kein UMTS - oh Weh (1 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von sinus61 am 08.07.2008 um 07:53 Uhr
 Warum wurde der Akku schwächer? (0 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von carokann am 06.07.2008 um 12:58 Uhr
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