Anzeige:

Freitag, 04.07.2008 12:15

Aldi-Netbook akoya Mini im Test: Klein und gut

aus dem Bereich Computer
Klein, leicht und günstig. Einer der Trends im Jahr 2008 sind die mobilen Netbooks, die vor allem auf die Nutzung des Internets und von Office-Programmen ausgelegt sind. Dafür sparen sie bei der technischen Ausstattung, ein DVD-Laufwerk etwa hat keines der Modelle vorzuweisen. Immer mehr Hersteller kündigen kleine Rechner im Stile des Eee PC an. Bisher blieb es jedoch meist bei Ankündigungen, etliche Geräte kommen erst in den nächsten Wochen und Monaten auf den Markt. Dies trifft auch auf den Wind PC von MSI mit Intel Atom Prozessor zu, dessen Vertrieb in Deutschland im August starten soll. Discounter Aldi hat dagegen offenbar wieder einmal einen guten Riecher für die Nachfrage am Markt gehabt. Bei seinem Technologiepartner Medion orderte der Lebensmittel-Händler größere Stückzahlen von Medions neuem 10-Zoll-Netbook akoya Mini E1210, das nahezu baugleich mit dem MSI Wind ist. Laut verschiedenen Medienberichten war das Netbook, das Aldi für 399 Euro angeboten hat, in etlichen Regionen Deutschlands bereits nach kurzer Zeit ausverkauft. Die Redaktion von onlinekosten.de hat den tragbaren Aldi-Rechner getestet.

Anzeige
Klein und kompakt

Bereits die relativ kleine Verpackung des akoya Mini vermittelt den Eindruck, dass es sich hier um einen mobilen Rechner mit nur geringen Ausmaßen handeln muss. Das abgespeckte Notebook bringt es auf Abmessungen von 260x38x180 Millimetern und wiegt inklusive Akku lediglich 1,2 Kilogramm. Im Lieferumfang ist ein nicht sonderlich leistungsstarker 3-Zellen-Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 2200 mAh enthalten. Ebenfalls dabei sind ein Netzadapter zum Aufladen des Akkus sowie eine stabile, genau auf die Größe des Netbooks zugeschnittene, weiße oder schwarze Tasche. Weiter finden sich ein Handbuch plus Kurzanleitung sowie zwei CDs mit Anwendungen und Treibern. Windows XP Home inklusive Service Pack 3 ist als Betriebssystem bereits vorinstalliert. Eine Recovery-CD zur Systemwiederherstellung liegt bei.

Schwacher Akku schmälert den Spaß

Medion-Akoyamini-6kl.JPG
Eine Tasche und Software werden mitgeliefert.
Zum vergrößern anklicken. Foto: onlinekosten.de
Vor dem ersten Einsatz sollte der Akku vollständig aufgeladen sein, da sich das Akoya Mini im Test sonst weigerte, zu starten. Der Akku lässt sich an der Gehäuserückseite einstecken und wird ohne Schrauben mit einem Schiebeschalter gesichert. Die durchschnittliche Betriebszeit soll laut Medion bei rund 2,5 Stunden liegen. Im Test in der Redaktion schaffte der Akoya Mini eine geringfügig längere Laufzeit, die aber immer noch unter drei Stunden lag. Um diese Betriebszeit zu erreichen, wurden allerdings auch die Energieeinstellungen optimiert und auf einen möglichst geringen Verbrauch eingestellt. Nach längeren Ruhepausen schaltete das Netbook dadurch automatisch in den Standby-Zustand, um Energie zu sparen. Das Laden des Akkus hat in eingeschaltetem Zustand rund zwei Stunden gedauert. Das Netzteil ist ein wenig groß geraten, gerade wenn es mitgenommen werden soll. In der Tasche ist hierfür kaum Platz.

Leistungsfähigerer Akku für 99 Euro erhältlich

Im Medion-Shop ist bereits unter der Rubrik Notebookzubehör ein leistungsstärkerer 6-Zellen-Lithium-Ionen Akku mit einer Kapazität von 5200 mAh bestellbar. Der Preis von 99 Euro ist allerdings nicht sonderlich günstig. Als weiteres Zubehör für den akoya Mini bietet Medion dort auch einen Car-Adapter für 49 Euro, ein externes DVD-RW-Laufwerk für 69,90 Euro sowie einen USB Bluetooth 2.0 Dongle für 19 Euro an.

Medion-Akoyamini-1kl.JPG Medion-Akoyamini-5kl.JPG
Der akoya Mini überzeugt mit seinen geringen Abmessungen.
Zum Vergrößern anklicken. Fotos: onlinekosten.de
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Kein UMTS - oh Weh (1 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von sinus61 am 08.07.2008 um 07:53 Uhr
 Warum wurde der Akku schwächer? (0 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von carokann am 06.07.2008 um 12:58 Uhr
 Suche

  News
Dienstag, 23.12.2014
Strompreise sinken 2015 auf breiter Front
Montag, 22.12.2014
Amazon: Bisher längster Streik geht in zweite Woche
Sky: Konzert der "Fantastischen Vier" in Ultra HD übertragen
Streit mit Vermarkter: YouTube-Star Simon Unge stellt Kanäle ein
iTunes-Karten günstiger: 33 Prozent Rabatt bei Conrad
Multi-Touchbook Medion Akoya P2214T ab 29. Dezember bei Aldi Süd
Congstar senkt Preis für das Amazon Fire Phone
Sony Pictures unter Druck: Anonymous will "The Interview" veröffentlichen
Aldi Süd: Medion 8-Zoll-Tablet mit Achtkern-Prozessor und UMTS-Modul für 179 Euro
Unerwünschte Telefonwerbung: Trotz höherer Bußgelder weiterhin tausendfache Beschwerden
Nach Datenklau: Südkorea führt Übungen zur Hacker-Abwehr an Atomkraftwerken durch
Wegen Hacker-Affäre: Nordkorea droht USA mit Krieg
Sonntag, 21.12.2014
TV-Jahr 2014: Tatort boomt, Fernseh-Show stirbt
Netzwelt-Menschen 2014: Cook, Snowden, Bezos & Co
Selbstfahrendes Auto: Google sucht Partner in Autobranche
Weitere News
Webhosting
Sie kennen sich im Webhosting bisher überhaupt nicht aus? Sie können mit Whois und DNS Server nichts anfangen?
Sie wissen nicht, was eine Firewall oder ein Cluster bewirkt? Und Sie haben auch noch nie von Small Business Server oder Switch gehört?
Dann einfach unsere Hintergrundseiten zum Thema nutzen. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe - kurz und verständlich.
Root Server
Mit einem Root Server haben Sie vollen Zugriff und richten ihren Dedicated Server komplett selbst ein.
Einfach einen Apache Server oder einen Webserver mit Windows Server 2003 erstellen - sie haben freie Hand.
Auch vServer sind kein Problem. Mit Plesk oder Confixx ist die Konfiguration schnell erledigt.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs