Die Entwickler von Mozilla haben ihrem
Internet-Browser ein Update verpasst. Der "alte" Firefox 2 wurde nun auf die Version 2.0.0.15 aktualisiert, die etliche Schwachstellen behoben hat.
Angreifer kann Code ausführen
Wie den
Sicherheitshinweisen von Mozilla zu entnehmen ist, fixt der neue Firefox gleich zwölf sicherheitsrelevante Lecks. Insgesamt wurden dabei fünf als "kritisch" eingestuft, was bedeutet, dass ein Angreifer die Sicherheitslücke ausnutzen kann, um schädlichen Code auf das System einzuschleusen und auszuführen. Der Nutzer selbst muss dazu nur im Internet surfen – schon kann er Ziel einer Attacke werden. Bei vier weiteren Lücken stufen die Entwickler das Risiko als "hoch" ein. Hier ist es möglich, während des Browsens Daten von Websites in anderen Fenstern zu sammeln oder Code in diese Seiten einzuspeisen. Die drei übrigen Lecks teilen sich in zwei "moderate" Versionen und ein Sicherheitsproblem mit niedrigem Risiko auf.
Dringend updaten
Die aktuelle Version 2.0.0.15 steht wie immer auf der Mozilla Website für sämtliche Sprachen und Betriebssysteme zum
Download bereit. Zum gleichen Ergebnis führt ein Klick auf das Hilfe-Menü direkt im Browser, über das der Nutzer nach Aktualisierungen suchen kann. Alternativ ist natürlich auch ein Umstieg auf den neuen Firefox 3 möglich, den onlinekosten.de bereits ausführlich
getestet hat.
Saskia Brintrup