Mittwoch, 02.07.2008 16:46

VoIPer setzen im Juli auf neue Hardware

aus dem Bereich VoIP
Der EM-Rausch ist vorbei, es kehrt wieder Ruhe ein in Deutschland. Zudem hat die Ferienzeit begonnen. Während Breitband- und Mobilfunkanbieter die Sommerzeit zum Anlass für neue Paketangebote und Tarifänderungen nehmen, herrscht bei den VoIP-Providern eher eine gemütliche Sommerpause vor.

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Hardware als Trumpf im Juli

Der eine oder andere VoIP-Anbieter möchte sich im Juli daher unter anderem durch den Verkauf günstiger oder exklusiver Hardware von den Wettbewerbern abheben.

Sipgate



Nachdem das Düsseldorfer Unternehmen sipgate im Juni angekündigt hatte, als erster Anbieter eine VoIP-Software für das iPhone von Apple bereitzustellen, prescht sipgate im Juli erneut vor. Wiederum als Deutschlandpremiere führt sipgate das Einsteiger-VoIP-Telefon Grandstream GXP-280 in seinem Online-Shop. Dort ist das GXP-280 ab sofort zum Preis von 59 Euro plus 6,95 Euro Versandkosten erhältlich.

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VoIP-Telefon Grandstream GXP-280.
Foto: sipgate
Das günstige VoIP-Telefon bietet einen SIP-Account, drei frei belegbare Funktionstasten, zwei Headset- Anschlüsse, Freisprechen, Stummschalten, Dreierkonferenz, Wahlwiederholung sowie die Anwahl bei aufliegendem Hörer. Sipgate hält für die eigenen Kunden eine personalisierte Konfigurationsanleitung bereit, mit der die Belegung der Funktionstasten über das Telefon oder per Webbrowser erfolgen kann. Nach Angaben von sipgate soll die Sprachqualität auch bei kleinen Bandbreiten sehr gut sein. Dies wird durch Unterstützung zahlreicher Codecs wie G711-PCMU und PCMA-, G.723.1, G.726, G.729A/B und GSM erreicht.

Im Juli fällt bei sipgate auch der Preis für die Siemens Telefonanlage BizIP AD 20. Die Düsseldorfer verkaufen die ISDN und VoIP unterstützende Telefonanlage statt für 299 Euro nun für 219 Euro. Als zusätzliches Juli-Highlight verkündet sipgate die Schaltung weiterer 40 Vorwahlnummern für Ortsnetze.

1,19 Euro-Aktion pro Nebenstelle wird verlängert

Placetel, der VoIP-Dienstleister der Kölner finocom AG, lockt dagegen, alternativ zur Beschaffung realer Hardware, weiterhin mit dem Angebot einer virtuellen Telefonanlage.

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Laut Placetel lassen sich damit gegenüber einer herkömmlichen Anlage bis zu 50 Prozent der Kosten sparen. Bei der auch Hosted PBX genannten Lösung verlängert Placetel den Preis pro Nebenstelle von jeweils 1,19 Euro noch bis zum 31. August. Danach soll die monatliche Gebühr für jede Nebenstelle dann 5,83 Euro inklusive Mehrwertsteuer betragen. Bis zu 200 Nebenstellen können ausgewählt werden. Das Angebot mit einmonatiger Kündigungsfrist richtet sich vornehmlich an kleine und mittlere Unternehmen, kann aber auch vom anspruchsvollen Privatanwender genutzt werden. Für die Bereitstellung und Einrichtung fallen 129 Euro an.
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