Das digitale Antennenfernsehen ist auch in den neuen Bundesländern weiter auf dem Vormarsch. Bereits seit
Herbst 2007 können rund 8,5 Millionen Einwohner Mitteldeutschlands Fernseh- und Radioprogramme via DVB-T empfangen. Mit dem Abschluss der flächendeckenden Ausbauarbeiten kommen am 1. Juli weitere Regionen hinzu.
Alle Regionen abgedeckt
Die noch fehlenden Gebiete in Sachsen-Anhalt und Thüringen werden ab Anfang Juli durch Aufschaltung des DVB-T-Signals ihre Bild- und Tonprogramme in digitaler Qualität empfangen können. In Jena, in West- und Südthüringen sowie im nördlichen Sachsen-Anhalt (Altmark) läuten die Frühprogramme von zwölf öffentlich-rechtlichen Sendern das DVB-T-Zeitalter ein. Aufgeschaltet werden Programme von ARD, ZDF und MDR.
Die fünf Senderstandorte Jena, Sonneberg, Saalfeld/Kulm, Inselsberg und Dequede (Altmark) versorgen die Region ab Juli mit DVB-T. Insgesamt haben nun in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen rund 8,9 Millionen Einwohner die Möglichkeit, DVB-T als Alternative zu Kabel und Satellit zu nutzen.
Informationsmöglichkeiten zum DVB-T-Empfang
Bereits ab dem 28. Juni wird die DVB-T-Hotline erweiterte Service-Zeiten anbieten, um Fragen interessierter Bürger rund um DVB-T zu beantworten. Die Hotline ist werktags von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr unter der Rufnummer 01805 - 10 79 09 (14 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz) zu erreichen. Im Internet bieten die DVB-T-Betreiber mit der Internetplattform
www.ueberallfernsehen.de Informationen zur Empfangsmöglichkeit von DVB-T am jeweiligen Wohnort. In den Thüringer Regionen, in denen bereits DVB-T empfangbar ist, ändert sich die Programmbelegung. Ein neuer Progammsuchlauf ist am 1. Juli erforderlich, um alle Programme empfangen zu können.