Eines steht fest: Auch zwei Jahre nach der Fußball-Weltmeisterschaft reichte es für die deutsche Elf nur zum Titel: "Gewinner der Herzen". Dennoch ist das EM-Ergebnis im Angesicht der heißen Tage kein Grund zum Trübsal blasen. Erstens stehen der Sommer und damit bald auch das nächste Sport-Event in Form von Olympia ins Haus. Zweitens avanciert der Biergarten an Sonnentagen zum stärksten Konkurrenten der deutschen Breitbandanbieter – und davon profitieren in erster Linie die Kunden. Die Redaktion von onlinekosten.de hat sich wieder einmal auf den Weg gemacht und die besten Einsteigerschnäppchen des DSL- und Kabelmarkts im aktuellen Monat herausgesucht.
Kein schmales Breitband mehr

Der zweitgrößte DSL-Anbieter in Deutschland,
1&1, hat zum Juli dem schmalen Breitbandangebot mit 1.000 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) den Hahn zugedreht. Künftig können alle Neukunden bei den Komplett- und Resale-Angeboten nur noch bei einer Downstream-Geschwindigkeit von mindestens zwei Megabit pro Sekunde (Mbit/s) einsteigen – wobei sich im Juli etwas weniger als im vorherigen Monat sparen lässt. Das bisherige Einführungsangebot, bei dem die Doppel-Flats 6.000 und 16.000 drei Monate kostenfrei zu haben waren, wurde gestrichen. Stattdessen erhalten Erstbesteller nun bei Vertragsunterzeichnung ein Startguthaben überreicht: Bei dem Paket
Komplett 6.000, das für 29,99 Euro im Monat zu haben ist, sind es 50 Euro, bei
Komplett 16.000 – monatlicher Kostenfaktor: 34,99 Euro – sind es 100 Euro. Besteller von
Komplett 2.000 gehen hingegen leer aus. Bei allen drei Angeboten wird zusätzlich kostenlos WLAN-fähige Hardware an den Kunden weitergegeben. Bei Komplett 2.000 handelt es sich um die FRITZ!Box 7113, bei den höherwertigen Tarifen die
FRITZ!Box 7270.
Noch einen Vorteil haben die beiden schnelleren Anschlüsse: Wer auf den traditionellen WLAN-Router verzichtet, kann stattdessen ab Juli den kostenlosen 1&1 HomeServer bestellen. Technisch auf der AVM FRITZ!Box 7270 und der AVM-USB-Remote-Architektur (AURA) basierend, ermöglicht das Gerät dank der Unterstützung des WLAN-Funkstandards
IEEE 802.11n Datenübertragungen von bis zu 300 MBit/s. Zusätzlich lassen sich bis zu 252 PCs damit vernetzen. Für die Sicherung von Daten bietet er zudem 100 Gigabyte Speicherplatz. Zwar ist das Gerät auch bei Komplett 2.000 bestellbar – hier kostet es allerdings 69,99 Euro extra.
T-Home: Fünf Euro Preisnachlass bei Call&Surf
T-Home nutzt den Juli, um die umgestellten
DoublePlay-Angebote Call&Surf Comfort und
Call&Surf Comfort Plus neuer Kundschaft schmackhaft zu machen. Wie ein Sprecher des Bonner Konzerns gegenüber onlinekosten.de bestätigte, geht in Kürze in "500 Ortsnetzen Deutschlands" eine Neukundenaktion an den Start, mit der sich in den beiden genannten Tarifen monatlich fünf Euro sparen lässt. Der Preisnachlass gilt sowohl für Standard- als auch für Universalanschlüsse. Das Angebot soll sich nicht nur in den lokalen Telekom-Shops, sondern auch
online buchen lassen. Interessenten würden rechtzeitig durch eine begleitende Werbekampagne über die Aktion informiert.
freenet: Telefon-Optionen für Auslandsgespräche

Der grüne Bereich steht zum
Verkauf - doch bis die DSL-Sparte von
freenet tatsächlich über den Ladentisch geht, bessern die Hamburger das Angebot für Neukunden erst noch einmal auf. Gleich
zwei Neuerungen sind im Juli zu erwarten: Wer sich ab dem 1. Juli für die freenetKomplett-Pakete Talk, Doppelflat 2.000 oder Doppelflat 16.000 entscheidet, kann eine von zwei Auslands-Telefon-Optionen hinzu buchen: "Ausland I" - für 3,95 Euro im Monat - deckt Gespräche in 20 europäische Länder ab. Einzige Ausnahme: Wer Anschlüsse in Spanien, Polen oder Italien anrufen möchte, muss auf das monatliche Freikontingent von 500 Minuten zurückgreifen. Die Tarifoption "Ausland II" kostet monatlich 12,95 Euro und bietet dazu eine Telefon-Flatrate in die Festnetze 17 ausgewählter Ziele wie Australien, Hong Kong oder Südafrika. Auch hier sind 500 Freiminuten enthalten, die für Gespräche in viele osteuropäische Länder abtelefoniert werden können. Damit es bei eventuellen Rückrufen keine Probleme gibt, kann dank kostenloser Mitnahme die alte Festnetzrufnummer weiter verwendet werden.