Der mittlerweile legendäre
Eee PC war offensichtlich erst der Anfang. So zeigte Asus auf der diesjährigen Computex nicht nur den großen Bruder
Eee 900, sondern auch gleich
drei neue Modelle mit noch größerem Display. Für Nutzer, die einen Desktop-Rechner vorziehen, hat der Hersteller außerdem die Eee Box entwickelt und liefert nun die langersehnten, technischen Details.
Der Ein-Liter-PC
Nachdem schon längere Zeit Gerüchte um die Hardware in der Desktop-Version des Eee PC kursierten, macht es Asus nun offiziell. Im Innern werkelt Intels neuer Atom-Prozessor
N270 mit einer Taktfrequenz von 1,6 Gigahertz, der eigentlich für tragbare Geräte entwickelt wurde und daher besonders stromsparend ist. Die Eee Box soll im Vergleich zu herkömmlichen Computern bis zu 90 Prozent weniger verbrauchen und zudem sehr leise arbeiten. Neben einem Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher hat Asus noch eine 80-GB-Festplatte in dem ungewöhnlichen Gehäuse untergebracht. Das Design erinnert an die Nintendo Wii – aufrecht, schmal und schräg. Die Eee Box mit einem Volumen von lediglich einem Liter glänzt den Fotos zufolge entweder in weiß mit Musterung oder in schwarz.
Schnell online dank ExpressGate
Wie auch bei den
neuen Notebooks von Asus, soll in dem kleinen Desktop-PC
ExpressGate zum Einsatz kommen. Mit dieser Funktion, die auf der Splashtop-Software basiert und Linux mitbringt, sollen die Nutzer binnen sieben Sekunden auf das Internet zugreifen können, ohne das Betriebssystem hochfahren zu müssen. Ein Zugang ist via Gigabit Ethernet oder WLAN
802.11n möglich, als Betriebssystem kommt Windows XP Home zum Einsatz. Leider hat Asus noch keine Informationen zum Preis und zur Verfügbarkeit bereit gestellt.
Die Eee Box soll – ganz im Sinne der Eee-Linie – vor allem zum Surfen, Lernen und Spielen geeignet sein und sich durch einen günstigen Preis auszeichnen. Bilder: Asus