Der weltgrößte Mobilfunkanbieter
wirbt offenbar nicht mehr um den italienischen Internetkonzern Tiscali. Wie die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Online-Ausgabe berichtet, sei den Briten der Preis zu hoch gewesen. Das Blatt verweist auf einen Bericht der "Financial Times".
Offiziell kein Kommentar
BSkyB, Carphone Warehouse, Wind und Swisscom sollen weiterhin an Konzernteilen interessiert sein, aber nur
Vodafone hätte sich sowohl den britischen als auch den italienischen Geschäftsteil des Konzerns einverleiben können und galt deshalb als aussichtsreicher Käufer.
Weder die Briten noch die Italiener haben sich bisher offiziell dazu geäußert. Noch Anfang des Monats hatte die Tageszeitung "Milano Finanza" berichtet, Vodafone wolle 1,6 Milliarden Euro für Tiscali bieten. Das Unternehmen aus Cagliari schreibt rote Zahlen und hatte bereits im März seine Veräußerung eingeleitet.
Dorothee Monreal