Nur fünf Stunden nach der Veröffentlichung des neuen Mozilla-Browsers
Firefox 3 haben Computer-Experten schon die erste kritische
Sicherheitslücke entdeckt. Dadurch kann unter anderem Schad-Software auf den Rechnern ausgeführt werden.
Mozilla arbeitet an dem Fehler
Spezialisten der amerikanischen Sicherheitsfirma Tipping Point hatten die Veröffentlichung der finalen Version von Firefox 3 zum Anlass genommen, den neuen Browser genauer unter die Lupe zu nehmen. Demnach betreffe die Schwachstelle auch die Vorgängerversion
Firefox 2. Allerdings könne die Schad-Software nur dann ausgeführt werden, wenn Nutzer diese unbewusst durch eine Aktion erst auslösten. Weitere Details über die Lücke wolle das Unternehmen aber erst veröffentlichen, nach dem Mozilla einen Patch zur Verfügung gestellt hat. Dort arbeite man aber bereits an dem Problem. Ein Update soll in den nächsten Tagen bereits erhältlich sein.
Über acht Millionen Downloads in 24 Stunden
"Dank der Unterstützung unser unglaublichen Mozilla-Community haben wir mehr als acht Millionen Downloads von Firefox 3 in 24 Stunden aufgestellt", heißt es auf der eigens eingerichteten
Weltrekord-Seite im Internet. "Das sind mehr Firefox-Downloads als wir jemals an einem einzigen Tag hatten - eine wirkliche beeindruckende Leistung." Zum Hintergrund: die erste Version von Firefox war innerhalb von 99 Tagen nach Veröffentlichung "erst"
25 Millionen heruntergeladen worden. Das Ergebnis werde derzeit von Guinness geprüft. Die Teilnehmer an dem Rekordversuch dürfen also gespannt sein.