Samstag, 21.06.2008 11:01

Deutsche stellen gerne persönliche Daten online

aus dem Bereich Sonstiges
Beim Surfen im Internet hinterlässt jeder Nutzer seine Spuren und auch über andere Wege ist es Unternehmen möglich, Informationen über Kunden zu sammeln. Dies hält viele Deutsche offenbar trotzdem nicht davon ab, sich freiwillig im Internet zu präsentieren. So zeigt eine aktuelle Forsa-Erhebung im Auftrag des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, kurz Bitkom, dass insgesamt neun Millionen Bundesbürger persönliche Daten in Online-Netzwerken veröffentlichen.

Anzeige
Jeder sechste Onliner mit Profil

Demnach geben bereits zwölf Prozent der Bürger ab 14 Jahren sensible Infos in Communitys preis, was einer Steigerung um rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Gemessen an der Zahl der Internet-Nutzer verfügt inzwischen jeder Sechste über ein solches Profil, womit die Online-Netzwerke vor der eigenen Homepage oder Weblogs rangieren. Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer erwähnt in diesem Zusammenhang auch den Datenschutz als wichtiges Kriterium und hält diverse Tipps bereit, was die Nutzer von Communitys beachten sollten.

Den Zugang zu persönlichen Daten beschränken

Zunächst empfiehlt der Verband, die Datenschutzerklärung des Anbieters zu lesen, bevor sich der Nutzer mit seiner E-Mail-Adresse und weiteren Daten registriert. Dort sollte allgemein verständlich aufgeführt sein, zu welchen Zwecken persönliche Daten gespeichert werden. Zusätzlich weist Bitkom darauf hin, dass viele Netzwerke den vollständigen Namen verlangen, da sie reale soziale Beziehungen abbilden. Falls dies nicht zutrifft, sei auch nichts gegen ein Pseudonym anstelle des Namens einzuwenden. Darüber hinaus sollten die Nutzer genau überlegen, wem sie den Zugriff auf welche Informationen gestatten. "Frei zugängliche Partyfotos im Netz können zum Beispiel bei der Bewerbung um einen Job schaden", gibt Scheer zu Bedenken. Für solche Jugendsünden gibt es mittlerweile auch Dienste, die den guten Ruf im Internet wiederherstellen. Private Bilder und persönliche Kontaktdaten sollten nur Bekannte einsehen dürfen.

Die angelegten Profile lassen sich in der Regel nicht über Suchmaschinen finden, um nicht für jeden Surfer zugänglich zu sein – bei einigen Netzwerken sei dies jedoch auf ausdrücklichen Wunsch möglich. Zu guter Letzt weist der Verband darauf hin, dass die Nutzer bei den meisten Communitys auch Werbe-Einblendungen in Kauf nehmen müssen, die bei dem Einsatz von Filtern auf den Kunden zugeschnitten sind. Persönliche Daten würden den Werbenden jedoch nicht übermittelt.
Saskia Brintrup
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 ha ja (1 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von delarossa am 21.06.2008 um 21:34 Uhr
 Suche

Internet über Kabel
Kein DSL oder nur schlechte Werte im DSL Speedtest? Internet über das Kabelnetz ist eine der führenden DSL Alternativen.
Kabelanbieter bieten ultraschnellen Downstream über den Kabelanschluss.
Wenn kein DSL verfügbar ist und auch kein Kabel digital gewünscht wird, ist mobiles Internet vielleicht interessant.
Turbo Internet
DSL 16000 ist im Vergleich zu DSL 1000 oder DSL 2000 zwar schnell.
Mit VDSL geht es noch viel schneller: DSL 25000 und DSL 50000 brechen alle Rekorde im DSL Test.
Aber auch Internet über Kabel kann da mithalten.
ADSL Anschluss
Ein DSL Anschluss ist der Standardzugang der meisten Internetprovider.
Ob 1&1, der Billiganbieter congstar oder früher auch QSC oder freenet: Alle setzen auf die ADSL Technik.
Dazu gibt's verschiedene Flatrates. Neben einer Internet Flatrate ist bei vielen Angeboten oft auch eine Festnetz Flatrate inklusive.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs