Die unendlichen Weiten des Internets enthalten riesige Mengen an Daten: Texte, Bilder, Videos, Audiodateien. Doch nicht alles, was im Netz veröffentlicht wird, geschieht auf Wunsch oder mit Zustimmung von etwa auf Bildern dargestellten Personen. Der eine oder andere wünscht sich, so manchen Eintrag im Internet löschen zu können.
Datenschutz gegen Bares
Hier setzt ein neuer Trick von Telefonbetrügern an. Verbraucher werden aktuell mit Werbeanrufen von angeblichen Mitarbeitern eines Bundesamtes für Datenschutz belästigt. Am Telefon wird den ahnungslosen Konsumenten dann erklärt, dass Daten über sie im Internet aufgetaucht seien. Das "Bundesamt für Datenschutz" könne die Veröffentlichung auf Wunsch unterbinden. Dafür müssten die Verbraucher allerdings 59 Euro zahlen.
Bundesamt für Datenschutz existiert nicht
Der
Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, warnt: Es gibt kein Bundesamt für Datenschutz. Die Trickbetrüger versuchen sich dadurch nur, einen seriösen Anstrich zu geben. Schaar hat Strafanzeige gestellt.
Auch die Verbraucherzentralen warnen derzeit vor unseriösen Machenschaften. Vorsicht ist geboten bei angeblichen "
Rechnungsprüfern", die an der Haustür eine Prüfung von Rechnungen anbieten. Den Verbrauchern soll auch in diesen Fällen nur das Geld aus der Tasche gelockt werden.