Die Geschäfte mit asiatischen Internetadressen laufen scheinbar richtig gut. So hat die für die Vergabe zuständige
DotAsia-Organisation in den ersten drei Monaten durch
Versteigerung von Domains bereits über drei Millionen US-Dollar eingenommen.
250.000 Domains vergeben
Demnach seien bereits mehr als 250.000 Internetadressen mit der Endung
.asia registriert worden, betonte Edmon Chung, Chef von DotAsia. Aufgrund der relativ kurzen Zeit sei dies eine beachtliche Zahl, die die starke Nachfrage und den Wachstumswert der Top-Level-Domain deutlich belege. Außerdem verwies Chung darauf hin, dass im Rahmen der
Landrush-Phase noch zwei Drittel der Domainauktionen ausstehen würden. Im Gegensatz zu einigen anderen Vergabestellen, bei denen das Prinzip "Wer zuerst kommt, erhält den Zuschlag" gelte, sei die Versteigerung von .asia-Adressen, für die es mehrere Interessenten gebe, ein faires Verfahren für alle Bewerber. Jede versteigerte Top-100-Domain habe durchschnittlich rund 10.000 US-Dollar eingebracht.
Akzeptanz durch Nutzer wächst
Auch die Akzeptanz für die noch relativ junge
Domain-Endung scheint zu wachsen. Laut DotAsia würden Internetadressen von über 30.000 Markeninhabern zwischenzeitlich auch mit Inhalten gefüllt werden. Als besonders erfolgreiches Beispiel nennt Edmon Chung die offizielle Homepage der diesjährigen "Golden Melody Awards", einer Art Grammy-Verleihung für Popmusik in Mandarin. Mehrere Millionen
chinesische Fans hätten während der Veranstaltung für ihren Kandidaten online abgestimmt.