Sonntag, 22.06.2008 14:16

Handynutzung im Ausland - Kostenfallen vermeiden

aus dem Bereich Mobilfunk
Besonders für Vertragskunden bieten viele Mobilfunkgesellschaften besondere Auslandstarife an. Diese bieten häufig günstigere Minutenpreise, es kommen meist aber Verbindungsgebühren pro Gespräch hinzu. Damit lohnen sie sich erst bei längeren Gesprächen. Besonders interessant können die Optionstarife bei Aufenthalten außerhalb der EU sein, wo die Minutenpreise sonst häufig hoch sind.

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Surfen im Ausland teuer

Wer im Urlaub schnell seine E-Mails, Fußballergebnisse oder das Wetter im Internet checken möchte, kann dies auch mit seinem Handy tun. Das kann allerdings teuer werden - obwohl die Mobilfunker ihre Roaminggebühren für Datenverbindungen zum Teil deutlich gesenkt haben. Günstige Preise sind teils allerdings nur in Partnernetzen gültig. Ist der Urlauber nicht dort eingeloggt, wird es deutlich teurer. Die günstigen Datentarife müssen außerdem oft zugebucht werden - und können dann auch andere Preise fürs Telefonieren mit sich ziehen. Hoffnung macht aber die EU Kommission. Sie will künftig auch das Daten-Roaming regulieren, wenn die Mobilfunk-Netzbetreiber die Konditionen nicht von sich aus herabsetzen.

Was muss ich bei SMS und MMS beachten?

Die Preise für SMS und MMS sind noch nicht von der EU reguliert und daher nicht einheitlich. Oft sind SMS aber billiger als Telefonate, gerade von einem Handy im Ausland zum anderen. Der SMS-Empfang ist kostenlos. Teuer werden können MMS - mit denen sich etwa Urlaubsfotos verschicken lassen. Die Preise sind hierfür teilweise sehr unübersichtlich - abhängig von der Größe der MMS, dem Land und Netz fallen oft unterschiedliche Kosten an. Auch der MMS-Empfang im Ausland ist teils kostenpflichtig.

Zu einer Kostenfalle kann im Ausland die Mailbox werden - daher besser vor dem Abflug ausschalten! Eine Alternative ist die vollständige Umleitung aller Anrufe auf die Mailbox - dann ist der Kunde nur noch per SMS zu erreichen oder kann selber anrufen. Wer lange Zeit in einem Land verbringt, sollte sich unter Umständen dort eine Prepaidkarte zulegen. Es empfiehlt, diese in einem Laden zu kaufen, der mehrere Mobilfunkanbieter vertritt - um nicht ausgerechnet an den teuersten Tarif zu geraten.
Hayo Lücke / afp
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