Telefonieren im Urlaub mit dem
Handy ist technisch meist kein Problem. Im EU-Ausland gelten dank der
EU-Tarife seit vergangenem Sommer für Gespräche auch recht klare und einheitliche Preise. Trotzdem sollten Verbraucher aufpassen, um nach dem Urlaub nicht eine horrende Rechnung im Briefkasten zu finden.
Roaming-Preise fallen
Die meisten Handys sind von Anfang an für
Roaming, also das Telefonieren in ausländischen Mobilfunknetzen, freigeschaltet. Einige Anbieter verlangen aber eine ausdrückliche Aktivierung - die kostet zwar meist nichts, kann aber etwas Zeit in Anspruch nehmen. Innerhalb der EU sind die Gebühren überschaubar. Abgehende Gespräche dürfen in EU-Ländern höchstens 58,3 Cent kosten, eingehende Gespräche - für die im Ausland auch Kosten anfallen - 28,6 Cent.
Diese Kosten sollen dieses Jahr auf 54,7 bzw. 26,2 Cent sinken. Bislang hat aber nur
E-Plus den Tarif für seine Prepaidkunden umgestellt. Die o2-Billigmarke
Fonic hat eine entsprechende Anpassung für Anfang Juli angekündigt.
Außerhalb der EU teuer
In Ländern außerhalb der EU - und damit zum Beispiel auch in der Schweiz, in Kroatien und der Türkei - gelten je nach Land und Netz oft sehr unterschiedliche Tarife, die jeweils beim Anbieter zu erfragen sind. Es ist keine Seltenheit, dass der Minutenpreis im Nicht-EU-Ausland bei deutlich über einem Euro liegt.