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Donnerstag, 12.06.2008 09:04

Google Earth: 3D-Städte auch in Deutschland

aus dem Bereich Sonstiges
Das Bild der Erde in Googles virtuellem Globus Google Earth wird immer detaillierter. Earth lässt sich bereits seit Ende Mai auch im Browser nutzen und es können lokale Nachrichten angezeigt werden. Nun lockt Google Städte und Gemeinden und bietet ihnen die kostenlose Darstellung von 3D-Bauwerksmodellen ihrer Stadt in Google Earth an.

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3D-Modelle zur Städteförderung

Im Rahmen der in sechs europäischen Ländern gestarteten Initiatve "Städte in 3D" erhalten die Kommunen auf Anfrage lokale Geoinformationen und die Modellierungssoftware SketchUp zur Entwicklung von virtuellen 3D-Modellen. Mit der dreidimensionalen Darstellung können städteplanerische Maßnahmen wie die Erstellung von Flächennutzungs- oder Bebauungsplänen oder Denkmalschutzmaßnahmen der Öffentlichkeit plastisch vorgestellt werden. Denkbar sei laut Google auch die Nutzung bei der Anwerbung von neuen Industrie- und Gewerbebetrieben. Die Tourismusförderung könnte durch die Darstellung von Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten profitieren. Auch Rettungsdiensten stehen die 3D-Städte für die Optimierung des Katastrophenschutzes zur Verfügung.

Modelle zur Bearbeitung freistellen

Google-Earth-3D.jpg
3D-Städtemodelle in Google Earth einbinden.
Screenshot: onlinekosten.de
Bereits erstellte 3D-Modelle in den Google-Formaten SketchUp (skp) oder Google Earth (kmz) können in die Google 3D-Galerie hochgeladen werden. Daten in anderen Formaten sollten direkt an Google zur Sichtung und eventuellen Überarbeitung geschickt werden. Die hochgeladenen Modelle werden vom Google-Team überprüft und die besten 3D-Bauwerke werden in Google Earth veröffentlicht. Die Kommunen haben die Wahl ihre Modelle zur weiteren Bearbeitung durch andere 3D-Modellierer freizugeben oder die Modelle nur zur Ansicht einzustellen. Die 3D-Darstellungen können auch direkt in die Internetauftritte der Gemeinden eingebunden werden.

Als Beispiele von Kommunen, die ihre 3D-Bauwerke bereits in Google Earth eingestellt haben, nennt Google unter anderem die US-Städte Boston, Amherst und Boise. Die benötigten Daten können Google per speziellem Formular übermittelt werden. In Google Earth sind die Modelle im Layer "3D-Gebäude" sichtbar.
Jörg Schamberg
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